Aktuell

Wer glücklich ist und sich wohl fühlt, neigt dazu, sich auch gesund zu fühlen (Foto: twinlili/pixelio.de.jpg)
Wer glücklich ist und sich wohl fühlt, neigt dazu, sich auch gesund zu fühlen (Foto: twinlili/pixelio.de.jpg)
Glücklich zu sein, ist keine Garantie für Gesundheit und ein langes Leben

Die Gleichung ist eigentlich ganz einfach: Wer ein glückliches Leben führt, bleibt länger gesund und lebt länger. Der Umkehrschluß: Wer unglücklich und ständig gestreßt ist, wird schneller krank und stirbt früher. Es gibt nicht wenige Studien, die diese Zusammenhänge bestätigen. Zurückgeführt wird das Wirkungskarussell u.a. auf das Entzündungsgeschehen und die Immunabwehr im Körper des Menschen. Wer glücklich ist, hat weniger Entzündungen und dessen Verteidigungskräfte gegen Krankheiten funktionieren besser. Nun kommt eine neue Studie zu dem Ergebnis, dass es so einfach leider doch nicht ist und stellt die Gleichung insgesamt in Frage.


THEMA DER WOCHE: KEINE ANGST VOR DER SONNE

Foto: Stock photo
Gegen Sonnenbrand hilft grundsätzlich, ein übermäßig langes Verweilen in der prallen Sonne zu vermeiden (Foto: Stock photo)
Wie Sie Ihre Haut vor zu viel Sonne schützen

Sonnenfreuden können auch ihre Schattenseiten haben. Zuviel Sonne schadet der Haut, lässt sie schneller altern und erhöht das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken. Doch kein Sonnenschutzmittel, selbst mit sehr hohen Lichtschutzfaktoren, können die UV-Strahlung vollkommen abwehren.


Diagnose & Therapie

Ingwer gilt als eine sehr potente Heilpflanze  (Foto: Image ID: 1173289, freeimages.com)
Ingwer gilt als eine sehr potente Heilpflanze (Foto: Image ID: 1173289, freeimages.com)
Ingwer: Effektiv gegen Schmerzen

Für viele ist Ingwer die Wunderknolle gegen Krankheiten schlechthin. Tatsächlich wird das in Asien schon seit Jahrhunderten eingesetzte Heilmittel mittlerweile auch bei uns immer intensiver wissenschaftlich untersucht. Und siehe da: Auch wir erkennen die heilende Wirkung von Ingwer - vor allem bei Übelkeit und Magenproblemen, gegen Erkältungen und zur Stärkung des Immunsystems sowie gegen hohe Blutfette. Seit einiger Zeit verdichten sich auch die Hinweise, dass Ingwer ein effektives Schmerzmittel sein kann.

Limonaden sind süßes Gift und erhöhen Risiko für Diabetes
Schon eine Dose am Tag reicht aus, um das Risiko drastisch zu erhöhen.
Wenn die Temperaturen stark schwanken, schadet das Herz und Kreislauf
Das Wetter beeinflusst, wie viele Herzinfarkte passieren.
Hautprobleme können die Seele ramponieren
Ärzte/innen warnen, dass fast jeder dritte Haut- kranke auch mit psychi- schen Problemen kämpft.
Immer mehr Allergien gegen Lebensmittel
Auslöser sind vor allem Obst, Gemüse, Milch, Eier und Nüsse. Betroffen sind oft Kinder.

Psyche

Wer Sport treibt, kann damit etwas gegen seine Depressionen tun

Mit Sport gegen Depressionen

Wer unter Depressionen leidet, leidet unter einer Vielzahl von psychischen und physischen Beschwerden, darunter Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, sexuelle Inaktivität oder Schlafstörungen. In der Regel erfolgt die Behandlung von Depressionen mit Medikamenten (Antidepressiva) und Psychotherapie. Wissenschaftler  der Universität Bern haben nun heraus gefunden,  dass sich Sport und körperliche Aktivität auf Depressionen positiv auswirken. Der Grund ist überraschend: Bewegung setzt im Gehirn ähnliche Prozesse in Gang wie die Medikamente.


Wohlfühlen

Foto: PhotoAlto

Mind-Body-Medicine: Auf den Wellen des Lebens reiten

Mind-Body-Medicine - die von der Harvard-Universität begründete Therapie widmet sich vor allem der Behandlung von krankmachenden Stressreaktionen des Körpers. Ziel der Mind-Body-Medicine ist es, geistige Fähigkeiten zu aktivieren, um positiven Einfluss auf körperliche Erkrankungen zu nehmen.


Hormoncocktail in Pflegeprodukten

Ob Duschgel, Zahnpasta, Gesichtscreme, Sonnenschutzmittel, Deo, Wimperntusche, Lippenstift - keines dieser Produkte kommt ohne Chemikalien aus. Rund 10.500 Substanzen sind es, die sich in Kosmetika wieder finden können. Darunter auch einige, deren Eigenschaften als problematisch gelten: z.B. PEG, Duftstoffe, Formaldehyd, Petroleum. Obwohl deren Gefahren oft nicht erforscht sind oder unter Verschluss gehalten werden, sind sie erlaubt. Bei einer ganz bestimmten Stoffgruppe - die hormonell wirksamen Chemikalien - ist das anders. Da kennt man die Risiken. Dennoch findet man die Substanzen in vielen Produkten.


Gesund ernähren

Capsaicin macht Chilis scharf: lebensverlängernde Eigenschaften (Foto: Katrin Huber-Sheik/ pixelio.de)
Capsaicin macht Chilis scharf: lebensverlängernde Eigenschaften (Foto: Katrin Huber-Sheik/ pixelio.de)
Scharfer Genuß verlängert das Leben

Chilischoten & Co. sind für viele ein kulinarisches Highlight. Doch scharfe Gewürze können auch gesund sein: Sie wirken gegen Krebs, Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Magen- und Darmprobleme, Leberzirrhose und sogar Hauterkrankungen. Jetzt zeigt eine in den USA, China und England durchgeführte Studie, dass Chili und Pfeffer sogar das Leben verlängern können. 


Ein hoher Anteil von Trans-Fettsäuren findet sich z.B. in Kartoffelchips (Foto: Dirk Kruse/pixelio.de)
Ein hoher Anteil von Trans-Fettsäuren findet sich z.B. in Kartoffelchips (Foto: Dirk Kruse/pixelio.de)
Transfette sind die wirklich gefährlichen Fette

Wenn Ernährungswissenschaftler die Rollen zwischen Gut und Böse verteilen, dann fällt ihnen das bei Fett leicht: gute Fette sind die ungesättigten, schlechte Fette sind die gesättigten. Diese einfache wie einprägsame Einteilung bekommt nun einige Fragezeichen. Denn neue Untersuchungen belegen, dass nicht die gesättigten Fettsäuren die bösen sind, die das Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Typ-2-Diabetes erhöhen. Kanadische Wissenschaftler sehen den wahren Schuldigen für alle diese Krankheiten in den Trans-Fettsäuren.


Liebe & Partner

Foto: TK
Wer an seinem oder seiner Ex hängt, ist unglücklicher (Foto: TK)
Trennung: Erst ein neuer Partner heilt die Wunden

Wie lange braucht man eigentlich, um sich von seinem Expartner/seiner Expartnerin wirklich zu lösen? Manche gehen arithmetisch vor und rechnen pro gemeinsam verbrachtem Lebensjahr einen Monat. Doch ganz so einfach scheint das nicht zu sein. Dass die Zeit alle Wunden heilt, scheint für Trennungen jedenfalls nicht zu gelten. Stattdessen bewirkt häufig erst eine neue Partnerschaft die endgültige Lösung von der oder dem Ex.