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Es muss nicht das Fitness-Studio sein - bewegen kann man sich auch bei der Hausarbeit, wichtig ist nur die Regelmäßigkeit (TK-Pres­se­fo­to 8512000533)
Es muss nicht das Fitness-Studio sein - bewegen kann man sich auch bei der Hausarbeit, wichtig ist nur die Regelmäßigkeit (TK-Pres­se­fo­to 8512000533)
Körperlich aktiv zu sein, verlängert das Leben

Wer sich bewegt, der schützt sein Herz und sich selbst vor einem früheren Tod. Dabei spielt es keine Rolle, ob man das Fitness-Studie aufsucht, joggt, spazieren geht oder den Fußboden scheuert. Entscheidend ist vielmehr: regelmäßig soll es sein.

Das Population Health Research Institute, die McMaster University and Hamilton Health Science, Hamilton, Kanada, haben 168.916 Menschen aus 17 Ländern im Alter zwischen 35 und 70 Jahren wurden über einen Zeitraum von sechs bis neun Jahren beobachtet. Bei diesen Personen, bei denen keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen diagnostiziert worden waren, wurde deren körperliche Aktivität ermittelt und eingestuft.

Für die Einstufung wurden die internationalen Empfehlungen als Richtschnur angewendet, die 30 Minuten körperliche Bewegung am Tag und 150 Minuten in der Woche vorsehen. Als geringe körperliche Bewegung wurden weniger als 150 Minuten - nicht übermäßig anstrengende - Aktivität beurteilt, als moderat galten die Bewegung zwischen 150 - 170 Minuten pro Woche und als intensiv mehr als 750 Minuten in der Woche.

Im Vergleich mit eine geringen körperliche Aktivität senkte die moderate Bewegung das Risikos für ein früheres Ableben um 20%, bei intensiver Aktivität um 35%. Die Gefahr für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung verminderte sich 7% bis 22%, durchschnittlich um 14%. Je mehr sich die Menschen körperlich bewegten, desto geringer wurde das Erkrankungsrisiko.

Dr. Scott Lear, der die Studie leitete, merkte an, dass weltweit etwa ein Viertel der Menschen die Bewegungsrichtlinien nicht erfüllen, sich als zu wenig bewegen. In entwickelten Ländern wie Kanada, sind es sogar fast drei Viertel. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, welche Art von körperlicher Aktivität man entfaltet. Es muss also nicht das Fitness-Studio sein. Auch Haus- oder Gartenarbeit seien genauso wirkungsvoll. Weil es auf die regelmäßige körperliche Bewegung ankomme, müsse man derartige Aktivitäten in seinen Tagesablauf integrieren - indem man z.B. zur Arbeit zu Fuß gehe oder radele oder in der Mittagspause einen Spaziergang mache.

25.9.2017 cs/ Quelle: The Lancet

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