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Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte im Ausland möglichst keine Medikamente auf Wochenmärkten oder von fliegenden Apotheken kaufen.
Vorsicht vor gefälschten Medikamenten

Medikamente in Ausland zu kaufen, kann gefährlich sein. Denn die Zahl der Fälschungen ist groß.

Medikamente als Urlaubssouvenir - das kann fatale Folgen haben. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit etwa zehn Prozent der Arzneimittel gefälscht. Die Fälschungen sind teilweise äußerlich nicht erkennbar - bestenfalls sind sie wirkungslos, schlimmstenfalls lebensgefährlich.

"Kaufen Sie im Ausland keine Arzneimittel auf Wochenmärkten oder bei fliegenden Händlern", warnt Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Anzeichen für eine Fälschung sind eine fehlende oder beschädigte Verpackung, ein lückenhafter Beipackzettel oder ein fehlendes Verfallsdatum.

Auf der Hitliste der Fälschungen stehen in Industrieländern Hormone, Arzneimittel gegen Asthma und Allergien, Lifestyle-Medikamente gegen Übergewicht oder Erektionsstörungen und Wachstumshormone zum Muskelaufbau. Auch Nahrungsergänzungsmittel wie Vitamin- oder Mineralstoffpräparate werden gefälscht. 2006 wurden an den EU-Grenzen 2,5 Millionen gefälschte Arzneimittel-Einheiten sichergestellt, 2005 waren es noch 500.000.

WANC 30.07.07

WHO: Jedes zehnte verkaufte Medikament ist gefälscht

Vereinte Nationen warnen vor gefälsch- ten Medikamenten

Medikamente aus dem Internet: Vorsicht falsche Pillen

 
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