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Intramuskulär (i.m.)

Bei einer intramuskuläre Injektion wird, wie der Name sagt, das Medikament in einen Muskel hineingespritzt. Das Muskelgewebe resorbiert es schneller als das Unterhautfettgewebe bei subcutaner Injektion. Eine intramuskuläre Injektion verabreicht man am besten in eine der beiden Gesäßhälften.

Hierzu stellt man sich die Gesäßhälfte in vier Quadranten unterteilt vor. Die Injektion erfolgt (nach sorgfältiger Desinfektion) in den äußeren oberen Quadranten mit Stichrichtung nach oben außen.

So kann man sicher sein, den Ischiasnerv, der das ganze Bein bewegt und sensibilisiert, nicht zu treffen. Träfe ihn die Nadel, gäbe es im ganzen Bein oder in Teilen Zuckungen und Kribbeln oder Schmerzen. Passiert dies, auf keinen Fall injizieren, sondern Spritze 'rausziehen und eine andere Injektionsstelle suchen.

Auch hier vor dem Einspritzen des Medikamentes an der Spritze ziehen, um zu prüfen, daß kein Blutgefäß getroffen ist. Nach der langsamen Injektion des Medikamentes wird die Spritze rasch wieder herausgezogen und der etwas blutende Stichkanal mit einem sauberen Tupfer oder Pflaster abgedeckt und kurzzeitig gedrückt.

Injektionstechniken

Verbände

 
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