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Fett an den Hüften: Natürlicher entzündugnshemmender Stoff Adiponectin
Runde Hüften halten gesund

Eine üppige Rundung der Hüfte ist nicht nur ästhetisch sondern laut jüngsten Forschungsergebnissen auch äußerst gesund. Denn ein Forschungsteam hat festgestellt, dass kurvige Frauen länger leben und besser gegen Herzerkrankungen geschützt sind. Bei Männern gilt diese Gleichung allerdings nicht.

Das Fett, das in die Hüften eingelagert ist, enthält einen natürlichen, entzündungshemmenden Stoff. Das so genannte Adiponectin wirkt sich positiv auf Arterien aus und verhindert das Anschwellen und Blockieren der Adern. Frauen, die einen Hüftumfang von weniger als 100 Zentimetern (Größe 42) haben, verfügen jedoch nicht über die gleichen natürlichen Schutzfunktion wie breithüftige Frauen.

Die Forscher des Institute of Prevantative Medicine untersuchten im Zeitraum von 1987 bis 1988 mehr als 3.000 Männer und Frauen im Alter von 35 bis 65 Jahren. Sie maßen deren Körpergröße, Gewicht und ihren Body Mass Index (BMI). Bis zum Jahr 2001 verfolgten sie den gesundheitlichen Zustand der Patienten und ermittelten wie viele Patienten an Herz- und Gefäßerkrankungen litten und wie viele im Versuchzeitraum verstarben.

Dabei konnten sie feststellen, dass verglichen mit der Gruppe von Frauen mit den schmalsten Hüften, jene Frauen mit den breitesten Hüften ein bis zu 87 Prozent reduziertes Todesrisiko hatten. Diese Frauen hatten auch ein 86 Prozent geringeres Risiko an koronaren Herzerkrankungen zu leiden sowie ein 46 Prozent reduziertes Risiko eine kardiovaskuläre Erkrankung zu entwickeln. Bei Männern führte ein breiterer Hüftumfang jedoch nicht zu einer Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes des Herzens.

"Nicht nur das Körpergewicht, sondern auch die Formung des Körpers sind ausschlaggebend für die Gesundheit. Schmale Hüften mit nur wenig Muskelfett und geringer Knochenmasse führen zu einem erhöhten Herzinfarktrisiko", resümierte Studienleiterin Berit Heitmann.


WANC 06.06.05/pte
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