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Foto: DKFZ
Frauen und Rauchen in Deutschland: Broschüre des DKFZ
Rauchen: Schadet Frauen mehr als Männern

Das Rauchverhalten von Männern und Frauen gleicht sich mehr und mehr an. Derzeit rauchen 27 Prozent der Frauen und 35 Prozent der Männer. Doch ein großer Unterschied besteht: Das Rauchen schadet Frauen mehr als Männern.

Frauen sind durch das Rauchen besonders gefährdet. Sie haben ein höheres Risiko an Lungenkrebs zu sterben und Herz-Kreislauf-Krankheiten zu erleiden, da sie empfindlicher auf die gesundheitsschädlichen Wirkungen des Rauchens reagieren als Männer. Infolge der Zunahme des Anteils der Raucherinnen ist die Zahl von Lungenkrebserkrankungen bei Frauen stark angestiegen und hat sich in den vergangenen 20 Jahren mehr als verdoppelt.

Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums sterben jährlich über 12.000 Frauen an Lungenkrebs, bis zu 90 Prozent dieser Todesfälle sind auf die Folgen des Rauchens zurückzuführen. Rauchende Frauen büßten rund sieben bis acht Jahre ihrer Lebenserwartung ein. Außerdem beeinflusst Rauchen die Fruchtbarkeit der Frau und deren Menstruationszyklus negativ.



Derzeit rauchten etwa 27 Prozent der Frauen in Deutschland, das entspricht rund zehn Millionen Frauen. „Frauen rauchen häufiger als Männer, da sie glauben, dadurch Emotionen kompensieren zu können oder weil sie denken, es gehöre zu einem modernen Lifestyle dazu,“ meint die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing. Dabei spielt die Schulbildung eine wichtige Rolle: Frauen mit niedriger Schulbildung rauchen doppelt so häufig gegenüber Frauen mit Abitur. Unter alleinerziehenden Müttern liegt die Zahl der Raucherinnen bei 52 %. Heute beginnen mehr Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren mit dem Rauchen als Jungen.



Jetzt sollen neue Wege eingeschlagen werden, um Raucher zum Nichtrauchen zu bekehren. Bestehende Erfahrungen für geschlechtssensible Ansätze sollen dazu genutzt werden. Denn die Experten sprechen sich in ihren Handlungsempfehlungen dafür aus, mehr auf die spezifischen Gründe und Anreize zum Rauchen bei Frauen und Mädchen zu achten. Darüber hinaus sollten sie als positive Botschafter für das Nichtrauchen gewonnen werden, da sie großen Einfluss auf ihr soziales Umfeld hätten.

„Zum Ausbau der Maßnahmen in der Tabakprävention werde ich in Abstimmung mit den Bundesressorts bis Ende diesen Jahres ein nationales Aktionsprogramm zur Tabakprävention auflegen, in dem ich neben gesetzlichen Regelungen wie der Einführung bildgestützter Warnhinweise oder weiterer Tabakwerbebeschränkungen die geschlechtsbezogenen Präventionsempfehlungen aufgreifen werde“, so Bätzing.

WANC 17.10.08/ Quelle:  Deutsches Krebsforschungszentrum, Jahrestagung der Drogenbeauftragten 2008

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