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Schmerzen bei Endometriose: Das wuchernde Gewebe entwickelt eigene Nerven
Endometriose: Woher die schrecklichen Schmerzen kommen

Wissenschaftler der Universitäten Florida und Ohio haben nachgewiesen, warum eine Endometriose-Erkrankung derart schmerzhaft ist. Sie gehen davon aus, dass das wandernde Gewebe über eigene Nervenversorgung verfügt und das Wachsen der neuen Nerven dafür verantwortlich ist.

Eine Endometriose entsteht, wenn das Gewebe, das normalerweise die Gebärmutter auskleidet, an anderen Stellen des Körpers auftritt. Die Folgen sind starke Schmerzen und fallweise auch Unfruchtbarkeit. Das Team um Karen Berkley zeigte, dass das wandernde Gewebe eine eigene Nervenversorgung bildet, die ihrerseits Schmerz überträgt.

Für die aktuelle Studie wurde bei Ratten eine Endometriose operativ hergestellt. In der Folge wurde das zuvor in den Bauch transplantierte Gewebe wieder entfernt und untersucht. Es zeigte sich, dass das Gewebe eine eigene Nervenversorgung gebildet hatte, die Informationen über eine Verletzung und Schmerz an das Gehirn weiterleiten konnte. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Nervenversorgung es mittels einer eigenen Blutversorgung dem Gewebe auch erleichtert, außerhalb der Gebärmutter zu überleben und zu wachsen. Derzeit ist aber noch nicht sicher, ob diese Forschungsergebnisse auch für den Menschen gelten.

In einer anderen Studie hatten Wissenschafterl heraus gefunden, das Frauen, die jeden Tag rotes Fleisch essen, über ein hundertfach erhöhtes Risiko verfügen, an einer Endometriose zu erkranken. Für die Untersuchung der Università degli Studi di Milano wurden 500 Patientinnen und 500 gesunde Teilnehmerinnen ähnlichen Alters und ähnlicher Herkunft befragt. Das Team um Fabio Parazzini ermittelte die Essgewohnheiten der Frauen im vergangenen Jahr. Abgefragt wurden der Konsum von Fleisch, Milchprodukten, Obst, Gemüse, Koffein und Alkohol.

Bei der Auswertung der Antworten wurde ermittelt, wie viele Portionen der einzelnen Lebensmittelarten die Frauen wöchentlich zu sich genommen hatten und schließlich eine Rangfolge von niedrig, mittel und hohem Konsum erstellt. Jene Frauen, die am meisten rotes Fleisch aßen, erhöhten ihr Endometrioserisiko um 80 bis 100 Prozent. Frauen, die viel frisches Obst und Gemüse aßen, verringerten ihr Erkrankungsrisiko um rund 40 Prozent. Bei den anderen untersuchten Lebensmitteln konnte laut BBC kein Zusammenhang zu einem Erkrankungsrisiko festgestellt werden.

WANC 23.07.04/pte

Endometriose- Vereinigung

Stiftung Endometriose Forschung

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