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Kann viel Zucker zu Brustkrebs führen?

Wissenschaftler des Forschungsinstituts Berkeley Lab werden diese Frage mit einem Ja beantworten. Denn sie haben heraus gefunden, dass ein Stoffwechselprodukt von Zucker - die Glukose - einen Prozess im Körper in Gang setzt, der die Gefahr einer Krebserkrankung erhöht.

Aufgefallen ist den Forschern um Brustkrebsexpertin Mina Bissell, dass bei einer erhöhten Zuckerzufuhr, Krebszellen vermehrt Glukose aufnahmen. Sie entdeckten dann, dass durch die Glukose Signalwege in die Zelle für sogenannte Onkogene geöffnet wurden. Onkogene sind die defekten Varianten eines Gens, die die Entstehung von Tumoren fördern.

Wurde das Überangebot von Zucker reduziert, dann verminderte sich auch die Glukoseaufnahme der Brustkrebszellen. Und gleichzeitig bildeten sich die Brustkrebszellen genauso wie die Wege zurück, auf denen die Krebsauslöser in die Zellen gelangten.

Überzuckerung (medizinisch Hypergykämie) findet man auch als eine Ursache für Übergewicht und Diabetes. Beide Erkrankungen können das Risiko für eine Brustkrebserkrankung erhöhen. Damit ist auch eine mögliche Erklärung dafür gefunden, warum im Zusammenhang mit bestimmten Antidiabetesmitteln, z.B. Metformin, die die Glukosekonzentration im Blut senken, auch die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung abnimmt.

Berliner Ärzteblatt 19.12.2013/ Quelle: J Clin Invest.

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