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Brustkrebszellen (Foto: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum)
Brustkrebszellen (Foto: Dr. Lutz Langbein, Deutsches Krebsforschungszentrum)
Brustkrebs: Resistenzen gegen Medikamente besiegen

Wenn Brustkrebs nicht behandelt werden kann, dann stehen bei vielen Patientinnen Resistenzen gegen Medikamente dahinter. Wissenschaftler haben gegen ein Medikament resistente Brustkrebszellen mit Hilfe eines winzigen RNA(Ribonukleinsäure)-Moleküls wieder empfindlich für das Medikament gemacht. Die RNA-Schnipsel unterdrücken die Bildung eines Proteins, das das Krebswachstum fördert.

„Resistenzen gegen Medikamente sind bei vielen Krebserkrankungen der Hauptgrund dafür, dass Therapien versagen und die Krankheit fortschreitet“, erklärt Dr. Stefan Wiemann vom Deutschen Krebsforschungszentrum. Viele Brustkrebspatientinnen erhalten das Medikament Tamoxifen. Der Wirkstoff blockiert die Wirkung des Östrogens und unterdrückt dadurch die Wachstumssignale des Hormons in den Krebszellen. Bei einer Resistenz gegen das Medikament schalten Tumorzellen auf ein anderes Wachstumsprogramm um: Sie verändern Verhalten und Gestalt, werden beweglicher und erlangen auch die Fähigkeit, in umgebende Gewebe einzudringen.

Die Wissenschaftler entdeckten, dass insbesondere die Produktion der microRNA 375 besonders stark gedrosselt war. Kurbelten die Forscher die Produktion der microRNA 375 an, reagierten die Zellen wieder auf Tamoxifen und schalteten auch auf ihr normales Wachstumsprogramm zurück. Ist die Konzentration der microRNA 375 niedrig, steigern Brustkrebszellen die Produktion von Metadherin, einem krebsfördernden Protein. Die Forscher fanden bei Patientinnen unter Tamoxifen-Therapie, dass ein hoher Gehalt an Metadherin in den Krebszellen mit einem hohen Rückfallrisiko verbunden ist.

wanc 07.05.2012/ Quelle: Oncogene 2012, DOI: 10.1038/onc.2012.128
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