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Nachtarbeit macht Brustkrebs wahrscheinlicher

Es gibt verschiedene Einflüsse, die das Risiko für Brustkrebs erhöhen. Dazu gehören genetische Faktoren, eine späte erste Schwangerschaft, eine Hormon-Ersatz-Therapie aber auch der Lebensstil und Umwelteinflüsse. Jetzt hat die International Agency for Research on Cancer (IARC) eine Arbeit, die den Tag-Nacht-Rhythmus stört als krebsfördernd eingestuft.

Der sogenannte circadiane Rhythmus, auch innere Uhr genannt, reguliert, wann man wach ist und wann man schläft und kontrolliert außerdem viele biologische Funktionen. Dazu gehört beispielsweise auch das Hungergefühl. Das INSERM-Institut hat die Lebensläufe von 3000 Frauen in den Jahren 2005 bis 2008 Frauen untersucht. 11 Prozent von ihnen mussten in dieser Zeit irgendwann einmal Nachtschichten leisten. Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken lag bei diesen Frauen im Vergleich zu denen, die nicht nachts gearbeitet hatten, um durchschnittlich 30 Prozent höher.

Besonders hoch war die Erkrankungsquote bei den Frauen, deren Nachtarbeit über vier  Jahre dauerte oder deren Tag- /Nachtschichten sich in einem Zeitraum von weniger als drei Nächten in der Woche abwechselten. Außerdem waren mehr Frauen betroffen, deren Nachtschichten vor der ersten Schwangerschaft gelegen hatten.

Wieso Nachtschichten das Brustkrebsrisiko bei Frauen erhöhen, erklären die Wissenschaftler mit einer Störung des Hormonkreislaufs. Außerdem könnten die Brustzellen, die vor der ersten Schwangerschaft noch nicht vollständig ausgebildet sind, anfälliger für eine Krebserkrankung sein.

wanc 19.06.2012/ Quelle: International Journal of Cancer, DOI: 10.1002/ijc.27669
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