Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Viel Zucker schadet der Gesundheit (Foto: günther gumhold  / pixelio.de)
Viel Zucker schadet der Gesundheit (Foto: günther gumhold  / pixelio.de)
Zucker erhöht Gefahr für Brustkrebs

Ein hoher Konsum von raffiniertem (Industrie-)Zucker ist nicht gesund. Manche Ernährungsexperten sagen sogar, dass Zucker Gift für unseren Körper ist. Und das nicht nur, weil Zucker zur Fettleibigkeit führt, sondern auch Karies, Osteoporose, Diabetes, Arthritis, Asthma, Multiple Sklerose und Darmprobleme auslösen kann, sondern dem Körper Vitamine und Mineralstoffe entzieht. Vor allem aber: Zucker beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. Und das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum Zucker der Entwicklung von Brustkrebs Vorschub leistet. 

In einem Laborversuch haben Wissenschaftler vom MD Anderson Krebszentrum der Universität Texas Mäuse mit unterschiedlichen Diäten - darunter eine Ernährung, die stärkehaltige Nahrungsmittel und Stärkezucker beschränkt und Ballaststoffe verwendet sowie Diäten mit Saccharose (Haushaltszucker) oder Fruktose (hochkonzentrierter, industriell hergestellter Fruchtzucker) - ernährt. Die Zuckermengen entsprachen denen einer normalen westlichen Ernährungsweise. Weil Zucker nicht nur offen in Kaffee, Tee, Kuchen und Marmeladen vorkommt, sondern noch viel häufiger z.B. in Fertiggerichten, Saucen, Konserven, Milchprodukten und Getränken versteckt ist, nimmt der Durchschnittsbürger in Europa pro Jahr gut 40 Kilogramm reinen Zucker zu sich. 

Bei einer Ernährung mit kontrolliertem Verzehr von verschiedenen Zuckern erkrankten 30% der Mäuse an Brustkrebs. Bei denjenigen, die weißen Haushaltszucker oder industriell herbestellten Fruchtzucker gefüttert bekommen hatten, lag die Erkrankungsrate bei 50 bis 58%. Was aber zusätzlich auffiel: Die Neigung zur Bildung von Metastasen lag in der Gruppe mit Saccharose und Fruktose deutlich höher - betroffen war vor allem die Lunge.

Warum Zucker eine solche Wirkung auf das Entstehen von Brustkrebs hat, erklären die Wissenschaftler damit, dass der Zucker bestimmte Abläufe im Körper beeinflusst, die Entzündungen fördern. Und dieses wiederum unterstütze die Bildung von Brustkrebs.

05.01.2016/ Quelle: Cancer Res 

Zucker: Die geheime Droge

Zucker greift das Herz an

Süßgetränke: Droht Lebensgefahr?

Die falschen weißen Kristalle: Zucker gefährlicher als Salz für Bluthochdruck

 
Seite versenden  
Seite drucken