Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 


Teetrinker: Hoffnung auf gesunde Knochen
Starke Knochen durch Tee

Taiwanesische Wissenschaftler haben die positive Wirkung von Tee auf die Knochendichte entdeckt. Doch dem Tee werden viele gesundheitsfördernde Vorteile nachgesagt. Inzwischen glaubt man, die Gründe dafür zu kennen.

Langjähriges Teetrinken erhöht die Knochendichte. Zu diesem Ergebnis gelangten taiwanesische Forscher vom National Cheng Kung Universitätsspital. Verantwortlich ist dafür nach Ansicht der Experten der hohe Fluoridgehalt vor allem in grünem Tee. Darüber hinaus vermuten Wissenschaftler auch positive gesundheitliche Wirkungen durch die im Tee enthaltenen Flavonoide und Phytoostrogene.

Die gesundheitlichen Wirkungen des Tees werden immer wieder untersucht. So hat ein Bostoner Ärzteteam, das 1900 ältere Herzkranke unter die Lupe nahm, ermittelt, dass Herzinfarkt-Patienten länger lebten, wenn sie Tee tranken. Bekannter ist dagegen, dass die Gerbstoffe im Tee beruhigend auf Magen und Darm wirken und einen stopfenden Einfluss haben. Deshalb wird Tee gerne zur Linderung von Magen- und Darmerkrankungen eingesetzt.

Besonders viele Gerbstoffe enthalt grüner Tee, der deshalb auch herber schmeckt als schwarzer Tee. Die Gerbstoffe beeinträchtigen jedoch die Verfügbarkeit von Nahrungseisen. Sie bilden mit Eisen schwer lösliche Komplexe, die nicht mehr vom Körper aufgenommen werden können.

Ernährungsexperten empfehlen daher, Tee nicht zu den Hauptmahlzeiten zu trinken. Die anregende Wirkung des Tees beruht auf dem Gehalt an Coffein, früher auch als Teein bezeichnet, und das in geringen Mengen enthaltene Theophyllin. Das Coffein ist im Tee an die Gerbstoffe gebunden und wird dadurch wesentlich langsamer vom Körper aufgenommen als das Coffein im Kaffee. Die anregende Wirkung auf das Zentralnervensystem tritt daher verzögert auf und halt länger an als nach Kaffeekonsum.

WANC 04.12.03

Tee: Der Vielfach-Könner

Teekampagne

SWR.de

 
Seite versenden  
Seite drucken