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Mit den Händen die Harmonie im Körper wieder herstellen
Osteopathie: In den Körper hineinhören

Alle Gewebe des Körpers sind in Bewegung und harmonisch miteinander verbunden - so lautet eine Grundaussage der Osteopathie. Die Anhänger dieser Heilmethode gehen davon aus, dass Störungen dieser inneren Harmonie zu Krankheiten führen.

Mit seinen Händen stellt der Osteopath die lebensnotwendige Mobilität und Harmonie wieder her: durch sanftes Berühren oder "Einrenken" der Organe. Begründet wurde diese Therapieform Mitte des 19. Jahrhunderts von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still. Seither wurde sie kontinuierlich weiterentwickelt. Heute ist die Osteopathie in vielen Ländern als Therapieform anerkannt. In Deutschland fasste die Heilmethode erst in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts Fuß. Auch hier werden Osteopathen immer häufiger aufgesucht, meist wegen Erkrankungen der Wirbelsäule.

"Die Ganzheitliche Osteopathische Therapie (GOT) ist ein ausgezeichnetes Verfahren für die Normalisierung von Verspannungsmechanismen im Körper, die den Organismus daran hindern, seine natürlichen Funktionen zu erfüllen", erklärt Philippe Druelle, Autor des Titels "Ganzheitliche Osteopathische Therapie (GOT) - Diagnose und Behandlung" (Sonntag Verlag, Stuttgart. 2004). Druelle ist einer der führenden Vertreter der Osteopathie und Begründer und Direktor des Deutschen Osteopathie Kollegs DOK. Die von ihm weiterentwickelte Ganzheitliche Osteopathische Therapie (GOT) baut auf der traditionellen Osteopathie auf. "Die GOT ist ein wertvolles Werkzeug, um mit allen Komponenten des Gewebes in Dialog zu treten", erklärt der diplomierte Osteopath. "Erst wenn der Osteopath mit dem Gewebe in Dialog tritt, wird aus der angewandten Technik eine Therapie."

Osteopathen behandeln Menschen in ihrer Gesamtheit. Eine Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Patientengespräch. Anschließend ertastet der Osteopath das Gewebe, er "hört" - in der Sprache der Osteopathen - in den Körper hinein. Dadurch versucht er herauszufinden, was die Ursache der Funktionsstörung ist. Genaue Kenntnisse von Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers, die Osteopathen in ihrer Ausbildung erworben haben, helfen ihm dabei. Der Osteopath erspürt Spannungen und Strömungen. Erfahrene Osteopathen können sogar das Pulsieren der Flüssigkeit im menschlichen Gehirn fühlen oder Bewegungen zwischen den Schädelknochen wahrnehmen. Bei Schulmedizinern ist dies allerdings umstritten.

Hat der Osteopath die Funktionseinschränkung und ihre Ursache erspürt, kann er mit seinen Händen auch heilen: Er kann Blockaden lösen und die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisieren. Osteopathische Therapie bezieht immer den ganzen Menschen in die Behandlung ein.

WANC 09.06.04

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