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Artischocke regt die Galle an
Artischocke ist Arzneipflanze 2003

Die Artischocke ist die Arzneipflanze des Jahres 2003. Sie werde als Arzneimittel, Genussmittel und als Kunstobjekt gleichermaßen geschätzt, begründete der Studienkreis «Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde» an der Universität Würzburg seine Entscheidung. Dem Korbblütler wird eine verdauungsfördernde Wirkung zugeschrieben. So werde aus den Blättern der Artischocke neben Arznei auch Magenbitter gewonnen.

Besser als der Schnaps helfe jedoch die aus den Blättern zubereitete Arznei, betonte das Gremium. Die Inhaltsstoffe der Blätter regten die Produktion der Gallensäure an und förderten die Fettverdauung. Außerdem seien Fälle beobachtet worden, in denen bei Patienten das Cholesterin um durchschnittlich 10 bis 15 Prozent gesunken sei, hieß es.
Der Name der Pflanze geht nach Angaben der Wissenschaftler zurück auf das arabische «al-harsuf», was so viel bedeute wie «distelartige Pflanze» oder «Erddistel». Unter der lateinischen Bezeichnung «Cynara» beschrieb sie ein römischer Gelehrter als Delikatesse.

Als solche sei die Artischocke aber lange Zeit wohlhabenden Kreisen vorbehalten gewesen, berichtete der Würzburger Studienkreis.Dem Normalbürger sei das zart schmeckende Gemüse zu teuer gewesen. Die wichtigsten Anbaugebiete der Artischocke sind nach Angaben der Experten Franken, Thüringen und Brandenburg. In Frankreich gedeihe sie bevorzugt in der Bretagne.

WANC, 24.01.03

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