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Fußreflexzonenstimulation
Fußreflexzonentherapie kann Schmerzen in athritischen Knien nachweislich bessern (Foto: Schacke/UKJ)
Fußreflexzonentherapie: Wirkung bei Kniebeschwerden nachgewiesen

Eine Studie des Uniklinikums Jena zeigt, dass Fußreflexzonentherapie Kniebeschwerden nachweislich bessern kann. Die Wirksamkeit der Behandlung betraf sowohl die Linderung des Schmerzes als auch die Beweglichkeit des Gelenkes.

Die Fußrexflexzonentherapie basiert auf der Annahme, dass alle inneren Organe und Strukturen des Bewegungssystems auf den Fußflächen eine so genannte „Repräsentation" haben - einen Bereich, dessen Stimulation auf das betreffende Organ oder den Körperteil indirekte Auswirkungen hat, indem durch die Massage die „Selbstheilungskräfte" aktiviert werden. Einen Beweis für diese Wirkung dafür gibt es allerdings nicht. Umgekehrt sollen sich in diesen Bereichen am Fuß Erkrankungen und Störungen der jeweiligen Organe oder Körperteile durch Veränderungen (z. B. Verhärtungen) des Gewebes äußern und tasten lassen.

In der Studie wurde der dem arthritischen, also von einer schmerzhaften und mit Bewegungseinschränkungen verbundenen Erkrankung betroffenen, Kniegelenk zugeordnete Fußsohlenbereich durch Massage stimuliert. Über einen Zeitraum von sechs Wochen erhielten 30 Patienten jeweils 12 Behandlungen, also zweimal wöchentlich eine therapeutische Massage.

Zur Überprüfung der Wirksamkeit wurden in der Studie als Vergleichszeiträume auch sechs Wochen vor der Behandlung und acht Wochen danach erfasst. Dabei wurde sowohl das subjektive Urteil der Patienten zu ihrem jeweiligen Schmerzempfinden erfragt als auch die Schmerzintensität anhand mehrerer Erhebungsverfahren gemessen. Gleichzeitig wurde die Beweglichkeit des arthritischen Knies geprüft und verglichen.

Durch die Fußreflexzonentherapie konnte die Schmerzintensität um mehr als zwei Drittel gesenkt werden. Sowohl der Belastungsschmerz als auch der Anlaufschmerz der betroffenen Region nahmen ab und der Ruheschmerz, also die Intensität der Schmerzen, die auch bei Nichtbelastung des Knies auftreten, ging nach der Therapie sogar auf Null zurück. An Referenzpunkten, also nicht durch die Fußreflexzonentherapie stimulierten Bereichen, waren dagegen keine Veränderungen der Schmerzintensität zu beobachten. Die Beweglichkeit (Beugung) des Kniegelenks konnte um 12 Grad verbessert werden.

WANC 16.06.06

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