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Wegweiser zu qualifizierten Ärzten, die Akupunktur beherrschen
Akupunkturärzte: Siegel für Qualität

Die ärztliche Fachgesellschaft Forschungsgruppe Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (FATCM) hat ein Siegel entwickelt, das qualifizierte Akupunkturärzte kennzeichnet. Das Siegel soll Patienten helfen, Ärzte mit Akupunkturausbildung schon auf dem Arztschild zu erkennen.

Verschiedene Studien haben den Nutzen und die Wirkung der Akupunktur bestätigt. Nicht nur das hat dafür gesorgt, dass sie ist inzwischen als anerkannte Therapiemethode ein fester Bestandteil der Medizin geworden. Eine notwendige Voraussetzung, damit sie ihre heilsame Wirkung entfalten kann, ist allerdings, dass sie qualifiziert ausgeübt wird. Die Forschungsgruppe Akupunktur und Traditionelle Chinesische Medizin (FATCM) e.V. unter der Leitung von Dr. Albrecht Molsberger, Düsseldorf, hat deshalb ein Siegel entwickelt, das fachgerechte Akupunkturärzte mit Vollausbildung kennzeichnet und ab Februar 2005 eingesetzt wird. 

Um das Siegel zu erwerben, muss der Arzt eine Akupunktur Vollausbildung nachweisen, die eine 350 stündige Ausbildung sowie eine Prüfung umfasst. Diese Ausbildung wird z.B. auch von den Ersatzkassen gefordert, damit ein Arzt an den Modellvorhaben überhaupt teilnehmen darf und die Kassen die Behandlung bezuschussen. 

Nach Ansicht der Fachgesellschaft wird mit dem Siegel eine Ausbildungsqualität beschrieben, da "viele Ärzte auch nur mit einer Grundausbildung oder auch mit gar keiner ausreichenden Ausbildung akupunktieren". Die Ersatzkassen fordern, dass die Kollegen 25 Stunden Fortbildung pro Jahr absolvieren, um weiter in den Modellvorhaben zu bleiben zu deren Zugang diese Vollausbildung Vorraussetzung ist.

Betont Molsberger: "Wir sehen, dass das Thema Akupunktur zunehmend gefragt ist und als Therapiemethode immer mehr Anerkennung findet. Umso wichtiger ist es jetzt, deutlich herauszustellen, wer eine entsprechende Qualifikation hat und wer nicht, insbesondere vor dem Hintergrund, dass im Frühjahr Krankenkassen, Vertreter und Ärzte über die weitere Bezuschussung der Akupunktur auch durch die gesetzlichen Kassen beraten. Wir rechnen dann damit, dass sich noch mehr Erkrankte für diesen Heilungsweg entscheiden und sich auf die Suche nach einem
fachgerechten Akupunkturarzt begeben. Wir sind für diesen Fall jetzt
schon gewappnet und können Hilfestellung leisten."

Wie mit Akupunktur behandelt wird:
Der Arzt wird häufig neben einer westlichen auch eine chinesische Diagnostik vor Therapiebeginn durchführen. Hierzu gehört z.B. die Zungendiagnose. Bei der Akupunktur werden in der Regel zwischen 8 und 25 Nadeln gesetzt. Die Nadeln werden meist manuell stimuliert. Eine Sitzung dauert circa 30 Minuten. Eine erste Besserung der Beschwerden tritt meist nach der 6. bis 10. Behandlung auf. Bei chronischen Erkrankungen sind meist 15 Sitzungen erforderlich. Hauptindikationen der Akupunktur in Deutschland sind derzeit chronischer Rückenschmerz, Knieschmerz und Kopfschmerz. Die Behandlung wird bei diesen Erkrankungen unter bestimmten Bedingungen auch von den gesetzlichen Kassen bezuschusst.

WANC 18.01.05
Akupunktur hilt nachweislich bei Kreuz- und Knieschmerzen

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