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Endlich ohne Schmerzen: Phytotherapie eignet sich zur Langzeitanwendung
Schmerzlindernde Pflanzenextrakte: Wirksam und nebenwirkungsarm

Bei der Therapie des chronischen Schmerzes wirken pflanzliche Extrakte aus zum Beispiel Capsicum, Teufelskralle, Brennnessel und Weidenrinde analgetisch, also schmerzlindernd. Vor allem aber sind die meisten nebenwirkungsarm.

Phytotherapeutische Analgetika haben ihre milde bis mittelstarke Wirkung in vielen klinischen Prüfungen gezeigt.
Äußerlich bzw. innerlich anwendbare Pflanzenmittel sind in der Regel sehr nebenwirkungsarm. Dadurch eignen sie sich vor allem zur Langzeitanwendung, wie dies bei chronischen Schmerzen erforderlich ist. Professorin Dr. med. Karin Kraft vom Lehrstuhl für Naturheilverfahren an der Universität Rostock erläutert in der Zeitschrift für Erfahrungsheilkunde (Haug Verlag, Stuttgart 2005), welche Pflanzenextrakte bei welchen Schmerzzuständen nachweislich helfen.

Sie plädiert für einen stärkeren Einsatz der Phytotherapie bei der Behandlung chronischer Schmerzen.
Laut International Association for the Study of Pain (IASP) gelten Schmerzen, die länger als drei Monate andauern, als chronisch. Ein oft längst vergessener, akuter und starker Schmerz kann Ursache für die anhaltende Überempfindlichkeit der Schmerzrezeptoren sein. Auch Depressionen, Angsterkrankungen oder posttraumatische Belastungsstörungen können über das Zentralnervensystem Schmerzen auslösen, für die keine organische Ursache zu finden ist.

In der konventionellen Therapie werden akute und chronische Schmerzen mit den gleichen chemisch definierten Medikamenten behandelt. Vor allem bei langfristiger Anwendung haben diese oft erhebliche Nebenwirkungen.

Eine von immer mehr Patienten geforderte sinnvolle Alternative ist ein individualisierter und ganzheitlicher Therapieansatz, der auch die konventionelle Schmerztherapie mit einbezieht. Dabei ist es wichtig, mit den aktivierenden Therapien erst dann zu beginnen, wenn der Schmerz (und die psychischen Begleiterscheinungen) mit schmerzstillenden oder entzündungshemmenden Pflanzenextrakten behandelt worden sind.

So haben sich Weidenrinden- und Brennnesselkrautextrakte bei Schmerzen mit entzündlicher Komponente bewährt. Indikationen sind zum Beispiel fieberhafte Erkrankungen und leichte rheumatische und osteoarthrotische Beschwerden. Für eine bevorzugt analgetische Therapie sind beispielsweise Teufelskrallenextrakte zu empfehlen.

Angezeigt sind diese Mittel unter anderem bei Arthrose und Rückenschmerzen aufgrund von degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen. Äußerlich können zudem Capsicum-Präparate (Cremes zur Lokaltherapie) und Überwärmungsbäder mit Wintergrünöl eingesetzt werden.


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