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Kamille: Entzündungshemmend und krampflösend
Die Heilkraft der Kamille

Die Kamille hat es in sich: von innen und außen kann sie auf die Gesundheit und auf das Wohlsein wirken. Von Mai bis September findet man die krautig wachsende Heilpflanze in voller Blüte auf Feldern, Wiesen und Wegrändern in fast ganz Europa. 

Andere Namen für die Kamille: Kühmelle, Apfelkraut, Mutterkraut und Mägdeblum. Die echte Kamille (Matricaria chamomilla) wächst bis zu einem halben Meter hoch in aufrechten, verzweigten Stängeln, die in den kleinen weiß-gelben Blütenköpfchen enden. Eindeutiges Erkennungsmerkmal ist ihr ausgeprägter, aromatischer Kamillenduft.

Innerlich zum Beispiel als Tee angewandt, wirkt Kamille entzündungshemmend und krampflösend: bei Erkältungen und Magen-Darm-Erkrankungen wie Magenschleimhautentzündung, Verdauungsbeschwerden und Blähungen. Äußerliche Anwendungen als Badezusatz sowie Mundspray oder -spülung wirken wundheilend und antibakteriell.

Die moderne Arzneipflanzenforschung hat diese Wirkungen inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen: Die Hauptinhaltsstoffe sind ätherische Öle, die unter anderem die Substanzen Matricin bzw. Chamazulen und alpha-Bisabolol enthalten. Das ätherische Öl besitzt sowohl entzündungshemmende und krampflösende Wirkung sowie bakterien- und pilzabtötende Eigenschaften. Außerdem enthalten die Kamillenblüten Flavonoide und Schleimstoffe, die nach neueren Erkenntnissen ebenfalls krampflösende und entzündungshemmende Wirkung zeigen.

WANC 25.06.04/dgk

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