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Mit gezieltem Druck Schmerzen lösen
Heilen mit sanftem Druck

Mit der Craniosacral-Methode werden Blockaden aufgespürt und durch leichten Druck Schmerzen gelöst. Besonders bewährt hat sich die Behandlung bei Rückenschmerzen, Migräne, Kopfschmerzen und stressbedingten Störungen.

Kaum messbar, zirkuliert bei jedem von uns Gehirnflüssigkeit im Schädelinnenraum und in der Wirbelsäule. Der so genannte Liquor versorgt Gehirn und Rückenmark mit Nährstoffen. Acht mal pro Minute kreist diese Flüssigkeit durch den Organismus. Erst in den siebziger Jahren entdeckte der amerikanische Arzt John Upledger dieses subtile Pulssystem und taufte es Craniosacral-System, weil die zarte Wellenbewegung vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum) reicht.

Nach einiger Zeit lernte er den Takt bei seinen Patienten an verschiedenen Körperstellen zu fühlen und Abweichungen vom normalen Rhythmus zu erkennen. Und er fand heraus, dass zwischen Unregelmäßigkeiten und bestimmten körperlichen Beschwerden ein Zusammenhang bestand.

"Mit viel Fingerspitzengefühl ertasten Craniosacral-Therapeuten den sanften Puls und erkennen an den Schlägen beispielsweise Verspannungen, Entzündungen, Gefäßverengungen oder blockierte Gelenke", erklärt der Münchner Heilpraktiker Sebastian Frank. Mit gezieltem Druck, vor allem an den knöchernen Strukturen des Schädels, werden die Blockaden dann gelöst. "Die Methode", so Frank, "bewährt sich besonders bei Schmerzen im unteren Rücken, bei Problemen mit den Bandscheiben und nach einem Schleudertrauma, aber auch bei Migräne, Kopfschmerzen und stressbedingten Störungen lassen sich positive Ergebnisse erzielen."

Frank behandelt seit 13 Jahren seine Patienten erfolgreich mit dieser Therapie, die als eine Art sanfte Chiropraktik gilt. "Nach circa sechs bis zehn Behandlungen", sagt er, "kann der Liquor wieder ungehindert fließen und die Balance im Craniosacralen System ist wieder hergestellt."

WANC 29.03.04/Shape

 
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