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Omega-3-Fettsäuren vermindern die Qualen durch rheumatische Erkrankungen
Fischöl hilft gegen Rheuma

Die richtige Ernährungsweise vermindert die Beschwerden von Rheuma und Gicht. Menschen, die an rheumatoider Arthritis leiden, sollten vermehrt Omega-3-Fettsäuren aufnehmen.

Bei der Hyperurikämie oder Gicht ist die purinarme Ernährung ein wichtiger Therapiebestandteil, da der Körper aus Purinen Harnsäure bildet, die im Blut angereichert die gichttypischen Schmerzen verursacht. Eine verminderte Purin-Aufnahme wirkt sich günstig auf den Harnsäurespiegel im Blut aus und die Qualen des Patienten nehmen ab. Diese positiven Folgen von Fischöl beschreibt die  Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik.

Die Beschwerden entzündlich rheumatischer Erkrankungen lassen sich durch eine arachidonsäurearme Kost, die reich an Omega-3-Fettsäuren ist, beeinflussen. Der Körper stellt aus der Fettsäure Arachidonsäure Botenstoffe her, die eine entzündungsfördernde Wirkung besitzen. Aus den Omega-3-Fettsäuren hingegen produziert der Körper antientzündliche Substanzen. Die richtige Ernährung kann so positive Effekte auf die entzündlichen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises haben.

Im ausführlichen Tabellen-Teil der von der Gesellschaft publizierten Rheuma-Gicht-Ampel (ISBN 3-426-64130-85, Knaur Verlag, 8.90€) finden sich mehr als 2.600 Lebensmittel, Getränke, Speisen und viele Fertigprodukte. Das Buch enthält Werte für Kilokalorien, Purine, Arachidonsäure und Omega-3-Fettsäuren sowie einen Ampelwert für den Anti-Entzündungsfaktor. Dieser setzt sich aus den Werten für Vitamin E und Zink zusammen. Beide Stoffe haben als antioxidative und antientzündliche Wirkstoffe eine wichtige Funktion in der Rheumadiät. Patienten, die an einer Hyperurikämie oder Gicht leiden, müssen auf den Puringehalt der Lebensmittel achten. Je weniger Purin ein Lebensmittel enthält, desto besser ist es für die Ernährung bei Hyperurikämie und Gicht geeignet.

WANC 30.09.04/diaita

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