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Jack O'Lantern: Mit der Kürbislaterne sollten einst die bösen Geister vertrieben werden
Kürbis - mehr als nur Halloween-Laterne

Halloween bringt den Kürbis groß raus: Überall leuchten Kürbislaternen mit gruseligen Motiven in Gärten und Fenstern. Leider findet dabei das gesunde Fruchtfleisch des Kürbis viel zu wenig Beachtung, so Katrin Raschke von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen.

Das Fruchtfleisch, die Kerne und das daraus gewonnene Öl des vielseitigen Gemüses strotzen vor gesundheitsfördernden Eigenschaften. Der Kürbis ist ein gesunder Sattmacher: 100 Gramm Fruchtfleisch haben nur 27 Kalorien. Er macht als Gemüsebeilage, gefüllt oder zu Suppe verarbeitet eine gute Figur. Dabei liefert er viele Nährstoffe wie Beta-Karotin, Vitamin A, Magnesium, Kalzium und Kalium. Vor allem das Beta-Karotin ist ein wichtiger Schutzstoff für die Zellen, da es antioxidative Eigenschaften besitzt und die Zellen vor dem Angriff freier Radikale schützt.

Kürbiskerne werden – zum Teil geröstet und gesalzen – als Snack geknabbert und in Backwaren verwendet. Aus den Kernen des Ölkürbis wird das hochwertige Öl gewonnen. Es enthält wertvolle Fettsäuren, vor allem Linolsäure, eine lebenswichtige, zweifach ungesättigte Omega-6-Fettsäure. Zusätzlich liefert es in hoher Menge Vitamin E, aber auch die Vitamine A, B1, B2, B6, C und D, die Mineralstoffe Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Kupfer, Mangan, Selen und Zink. Kürbiskernöl liefert zudem Phytosterine. Diese sekundären Pflanzenstoffe haben verschiedene positive Wirkungen auf den Körper, senken unter anderem den Cholesterinspiegel und wirken antioxidativ. Wegen seiner wertvollen, ungesättigten Fettsäuren wird das Öl schnell ranzig und sollte deshalb stets im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Der Kürbis schützt die Gesundheit mehrfach:

  • Die antioxidativen Inhaltsstoffe unterstützen die Abwehrkräfte des Körpers und wehren freie Radikale ab.
  • Der Verzehr von Kürbiskernen und Kürbiskernöl ist vor allem bei Prostataleiden zu empfehlen. Bei gutartigen Prostatavergrößerungen ist die heilsame Wirkung der Kürbiskerne wissenschaftlich belegt. Es gibt auch Hinweise auf eine positive Wirkung auf bösartige Wucherungen.
  • Kürbiskerne wirken beruhigend auf eine Reizblase. Kürbisfleisch ist harntreibend, da es reichlich Wasser und Kalium, aber nur wenig Natrium enthält. Um eine ausreichende Dosis zu erreichen, sollte mindestens zwei Mal täglich ein Esslöffel Kürbiskerne gegessen und zusätzlich Kürbiskernöl zum Anmachen von Salaten verwendet werden.
  • Menschen, die leicht frieren, sollten zur Kürbissuppe greifen: Kürbis wärmt von innen. Noch verstärkt wird der Effekt, wenn die Suppe mit Curry oder Chili gewürzt ist, denn diese Gewürze regen die Thermogenese weiter an und der Energieverbrauch steigt.

Quelle: WANC/Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik 10.02

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