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Äpfel reduzieren Blutfette ähnlich effektiv wie Cholesterinsenke (Foto: Stockbyte)
Äpfel reduzieren Blutfette ähnlich effektiv wie Cholesterinsenke (Foto: Stockbyte)
Ein Apfel am Tag hält Herz und Kreislauf gesund

Dass ein Apfel am Tag der Gesundheit gut tut und den Gang zum Arzt spart, wussten schon unsere Großmütter. Doch wie richtig diese rund 150 Jahre alte Weisheit ist, das zeigen nun immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen. Eine neue belegt, dass frisches Obst die Blutfette und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sinken lässt. Ein Apfel am Tag bewies sich als vergleichbar effektiv wie die sogenannten Statine, das sind Medikamente, die das Cholesterin senken.

Die Wissenschaftler der Universität von Oxford, England, haben Daten von englischen Bürger im Alter über 50 Jahren ausgewertet. Dabei prüften sie vor allem die Auswirkungen einer Statintherapie und der Ernährung auf die Sterblichkeit durch Herzinfarkt, Schlaganfall und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es stellte sich heraus, dass die Einnahmen von Statinen zur Cholesterinsenkung bei Risikogruppen die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit um durchschnittlich 12%, zwischen 9 und 16%, verminderte.

Bei der Analyse der Ernährung wurden beispielsweise der Verzehr von frischen Früchten und Gemüse, Salz, Fett, Ballaststoffen, Cholesterin, Fett und Fettsäuren sowie die gesamte tägliche Energieaufnahme (in Kilokalorien pro Tag) ermittelt. Aus den Berechnungen ergab sich, dass ein Apfel am Tag (Gewicht zwischen 100 und 250 Gramm) die Gefahr, an Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben, in dem vergleichbaren Rahmen senkte, wie die Einnahme von Statinen.

Weiterhin kalkulierten die Wissenschaftler, dass ein Apfel am Tag zwar teurer ist, als Statine einzunehmen. Aber frische Früchte haben so gut wie keine unerwünschten Nebeneffekte. Satine dagegen können zu Myopathien (Erkrankungen der Muskeln), Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelfasern z.B. des Herzens) und Diabetes führen. Und das, so die Wissenschaftler, bedeute, dass Äpfel viel günstiger sind, als eine Statinbehandlung. 

Berliner Ärzteblatt 30.12.13/ Quelle: BMJ 2013

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