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Chinesisches Naturheilmittel verhindert Diabetes

Was traditionelle chinesische Medizin (TCM) kann oder nicht kann, das wird gerne und häufig diskutiert. Doch oft lehnen Mediziner TCM ab, weil die Behandlungsergebnisse nicht nach den Vorstellungen westlicher wissenschaftlicher Studien ermittelt wurden. Schon über derartige Ansichten lässt sich trefflich streiten. Doch jetzt erfüllt eine Studie diese wissenschaftlichen Kriterien und kommt zu dem Schluss: Mittel der TCM können das Voranschreiten von Diabetes aufhalten.

Das Mittel nennt sich Tianqi, wird auch Pseudoginseng genannt und ist eine chinesische Mischung aus zehn verschiedenen Kräutern, die entzündungshemmend und blutreinigend sein soll. In einer Studie wurden 389 Menschen entweder mit Tabletten dieser Mixture oder mit einem wirkungslosen Inhalt behandelt. Die Studienteilnehmer mussten ihr Medikament ein Jahr lang einnehmen.

Diese Frauen und Männer litten unter einer sogenannten gestörten Glukosetoleranz. Das bedeutet, dass der Körper Blutzucker nicht mehr einwandfrei verarbeiten kann und deshalb z.B. nach dem Essen die Blutzuckerwerte dieser Patienten erhöht sind. Eine gestörte Glukosetoleranz wird auch als Vorstufe zum Diabetes angesehen. Etwa 40% der Betroffenen entwickeln innerhalb von zehn Jahren Diabetes mellitus.

In der Untersuchung reduzierte Tianqi das Risiko, an Diabetes zu erkranken um 32,1%.  Von denjenigen, die die wirkungslosen Pillen erhalten hatten, bekamen innerhalb der zwölf Monate 29% Diabetes. Bei denen, die das chinesische Heilmittel eigenommen hatten, waren es dagegen nur 18%.

Die chinesischen Ärzte, die die Studie durchgeführt haben, sagen nun, dass der  chinesische Kräutermix in seiner Wirkung mit der in westlichen Regionen eingesetzten Medikamente Metformin und Acarbose vergleichbar ist. Allerdings wurden keinerlei Nebenwirkungen festgestellt.


Berliner Ärzteblatt 20.01.2014/ Quelle: JCEM

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