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Wenn es draußen kalt wird, dann besteht Gefahr für Bluthochdruck (Foto: DAK)
Vorsicht: Im Winter steigt der Blutdruck

Unser Blutdruck schwankt und zwar nicht nur über den Tag hinweg zu verschiedenen Tageszeiten, beispielsweise steigt er morgens vor dem Aufwachen an. Er schwankt auch mit den Jahreszeiten. So ist der Blutdruck im Winter bedeutend höher als im Sommer. Und damit steigt das Risiko für Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen des Herzens.

Die Universität Heidelberg gibt an, dass in der kalten Jahreszeit das Risiko für Herz-Kreislauf-bedingte Todesfälle um das 20- bis 50-fache zunimmt. Zurück zu führen ist das auf einen Blutdruck, der im Winter deutlich höher liegt. Warum das so ist, haben die Wissenschaftler bisher nicht vollends klären können. Sie haben aber beobachtet, dass der Herzschlag im Winter niedriger ist und damit die Gefäße nicht ausreichend mit Stickstoffmonoxid versorgt. Das bedeutet, dass sich die Gefäße verengen und so dem Blutfluß mehr Widerstand entgegenstellen. Das lässt den Blutdruck steigen.

Die Deutsche Hochdruckliga empfiehlt Patienten mit Bluthochdruck, ihre Werte in der kalten Jahreszeit regelmäßig zu kontrollieren. Und sie rät dazu, sich auch im Winter ausreichend zu bewegen und auf kalorienreiche Kost zu verzichten.

11.10.2011/ Quelle: Deutsche Hochdruckliga
 
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