Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Foto: DAK/Hanuschke +Schneider
Wer gesund lebt und viel Obst und Gemüse verzehrt, verringert sein Schlaganfallrisiko (Foto: DAK/Hanuschke +Schneider)
Schlaganfall: Gesunder Lebensstil verringert Risiken

Wer sich gesund ernährt, genügend bewegt und nicht raucht, hat bessere Chancen, keinen Schlaganfall zu erleiden, als jemand, der alles dieses nicht tut. Neue Forschungsergebnisse zeigen jetzt, dass gerade die Kombination aller gesunden Verhaltensweisen, Risiken senken kann.

Ein ungesunder Lebensstil kann das Schlaganfall-Risiko mehr als verdoppeln. Wissenschaftler der University of East Anglia haben als Hauptfaktoren Rauchen, zuviel Alkohol, zu wenig Bewegung, zu wenig Gemüse und Obst aufgelistet. Nur ein kleiner Teil der 20.000 untersuchten Erwachsenen lebten gesund genug, um sich gegen diese Krankheit zu schützen.

Frühere Studien haben nachgewiesen, dass Faktoren der Lebensführung wie Rauchen und Ernährung, das Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzanfalls erhöhen können. Die Auswirkungen einer Kombination von Risikofaktoren bei anscheinend gesunden Menschen waren bisher weniger klar. Das Team um Phyo Myint vergab einen Punkt für jedes "gesunde Verhalten", dass von den zwischen 40 und 79 Jahre alten Teilnehmern angegeben wurde. Einen Punkt erhielten jene, die nicht rauchten, zwischen einer und 14 Einheiten Alkohol in der Woche tranken, fünf Portionen Obst und Gemüse täglich aßen oder körperlich aktiv waren.

Dabei erreichten deutlich mehr Frauen die maximale Punktezahl von vier. Jene, die keinen Punkt erreichten, erlitten 2,3 Mal so wahrscheinlich in den folgenden elf Jahren einen Schlaganfall wie jene, die vier Punkte hatten. Für jeden Punkt weniger erhöht sich laut den Wissenschaftlern das Schlaganfall-Risiko. 259 Teilnehmer erreichten keinen Punkt. 15 erlitten in der Folge einen Schlaganfall, also 5,8 Prozent. Am häufigsten wurden drei Punkte erreicht. Von diesen 7.822 Personen erlitten 186, also 2,4 Prozent, später in ihrem Leben einen Schlaganfall. Rund 5.000 Teilnehmer erreichten vier Punkte, das entsprach einem Schlaganfall-Risiko von 1,7 Prozent.

WANC 23.02.09, Quelle: University of East Anglia, pte

Wie äußert sich ein Schlaganfall? Was sind typische Symptome?

Was hat der Schlaganfall mit Alkohol zu tun?

Warum bekommen Frauen ab den Wechseljahren häufiger Schlaganfälle?

Vorbeugung eines erneuten Schlaganfalls: ASS oder Marcumar?

Warum ist es so wichtig, dass die Rehabilitation nach Schlaganfall schnell beginnt?

 
Seite versenden  
Seite drucken