Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Besser informiert: Onkologie
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Foto: Stock photo
Ein herzgesunder Speiseplan sollte reichlich fettreichen Fisch wie Lachs oder Thunfisch enthalten (Foto: Stock photo)
Prävention: "Gute" Fette reduzieren Herz-Risiko

Dass es gute und schlechte Fette gibt, das dürfte sich inzwischen herum gersprochen haben. Die guten sind die ungesättigten Fette, die schlechten die gesättigten. Eine neue Studie belegt jetzt erneut, den Gesundheitswert guter Fette, die in Fischen und Pflanzenölen enthalten sind. Werden in der Ernährung schlechte Fette durch gesündere Alternativen ersetzt, kann man das Risiko einer Herz-Erkrankung um bis zu ein Fünftel senken.

Das Forscherteam um Dariush Mozaffarian von der Harvard Medical School analysierte die Ergebnisse von acht früheren Studien, an denen mehr als 13.614 Personen teilgenommen hatten. In dieser Gruppe ereigneten sich im Beabachtungszeitraum 1.042 Fälle koronarer Herzerkrankungen.

Die Auswertung der Daten ergab, dass der Verbrauch pro fünf Prozent zusätzlichen mehrfach ungesättigten Fetten das Herz-Risiko um zehn Prozent sinken lässt. Durchschnittlich stieg die Aufnahme derartiger Fette um zehn Prozent. Dem entsprach in einem Zeitraum von etwas mehr als vier Jahren ein um ein Fünftel geringeres Risiko.

Mozaffarian erklärte, dass ein Weniger an gesättigten Fetten immer bedeuten könne, dass sie durch anderen schlechte Alternativen wie Transfette ersetzt werden. Diese Fette kommen verarbeiteten Lebensmitteln wie Keksen und Kuchen vor. Experten gehen davon aus, dass eine Reduzierung von gesättigen Fetten, wie sie in Butter und Fleisch vorkommen, nur ein Teil einer gesunden Ernährung sein kann.

Der Wissenschaftler empfiehlt, dass Erwachsene nicht mehr als elf Prozent ihrer täglichen Energiezufuhr mit diesen Fetten abdecken. Diese erhöhen die Werte des "schlechten" Cholesterins, die die zum Herzen führenden Arterien blockieren. Im Gegensatz dazu haben mehrfach ungesättigte Fette den genau gegenteiligen Effekt, sie erhöhen die Werte des "guten" Cholesterins.

WANC 24.03.10, Quelle: Mozaffarian D, Micha R, Wallace S (2010) Effects on Coronary Heart Disease of Increasing Polyunsaturated Fat in Place of Saturated Fat: A Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. PLoS Med 7(3): e1000252. doi:10.1371/journal.pmed.1000252

Wie hoch darf mein Cholesterinwert sein?

Welche Ernährungsmaßnahmen sind geeignet, um die Triglyceride zu senken?

Müssen Medikamente zur Senkung des Cholesterins lebenslang eingenommen werden?

Wie hoch dürfen die Triglyceride im Blut sein?

Hohe Blutfette: Ab wann sollte man Medikamente einnehmen?

 
Seite versenden  
Seite drucken