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Wer optimistisch ist, hat ein geringeres Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle
Wer optimistisch ist, hat ein geringeres Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle
Positive Einstellung schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Eine negative Lebenseinstellung, Depressionen, Angst, Sorgen sowie Feindseligkeit verschlechtern die Herzgesundheit. Doch es gilt auch: Wer optimistisch ist, hat ein geringeres Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass glückliche und optimistische Menschen allgemein gesünder sein dürften. Ein Gefühl des Wohlbefindens könne Risikofaktoren wie hohen Blutdruck und Cholesterin positiv beeinflussen.

Stress und Depressionen können für Herzerkrankungen verantwortlich sein. Das Team um Julia Boehm von der Harvard School of Public Health hat 200 Studien ausgewertet, die über einen Zusammenhang von seelischem Wohlbefinden und der Gesundheit von Herz und Kreislauf berichteten. Faktoren wie Optimismus, Lebenszufriedenheit und Glücklichsein können demnach das Risiko von Erkrankungen des Herzens und des Kreislauf verringern. Und zwar um einen erheblichen Faktor: Bei den Optimisten lag das Risiko um 50% niedriger.

Die Wissenschaftler betonen, dass keineswegs wissenschaftlich beweisen, dass Wohlbefinden gegen Herzerkrankungen schützt. Aber es lassen sich doch deutliche Zusammenhänge erkennen. Und es zeige sich auch, dass eine positive Lebenseinstellung das Voranschreiten einer Herz-Kreislauf-Erkankung verlangsamen könne.

Obwohl Boehm hervor hebt, das es wichtiger sei, andere Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Cholesterinwerte und Diabetes zu behandeln, sind optimistische Patienten dennoch besser dran. Denn die Optimisten leben meist länger, weil sie sich auch gesünder und ausgewogener ernähren und mehr Sport betrieben.

wanc 19.04.2012/ Quelle: Psychological Bulletin, online April 17, 2012

 
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