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Schlafstörungen schaden unserem Her und Kreislauf (Foto: DAK/Wigger)
Schlafstörungen schaden unserem Her und Kreislauf (Foto: DAK/Wigger)
Schlafmangel kann Herzinfarkt und Schlaganfall auslösen

Schlafmangel macht uns krank. Jeder Mensch benötigt Schlaf, um zu regenerieren. Kann jemand nicht ein- oder durchschlafen, dann kann das mannigfaltige gesundheitliche Folgen haben - beispielsweise: das Herz gerät in Gefahr, man wird eher dick, entzündliche Prozesse im Körper treten vermehrt auf, das Gehirn leidet darunter. Eine neue Untersuchung hat nun heraus gefunden, dass Schlafmangel insbesondere die Gefahr erhöht, einen Herzinfarkt und/oder einen Schlaganfall zu erleiden.

Laut Robert Koch Institut klagen zwischen 10-30% der Menschen in Deutschland über Schlafstörungen. Der Mangel an Schlaf führt in vielen Fällen zu einem erhöhten Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung (akuter Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit, Herzversagen), einen Schlaganfall oder eine Kombination von beiden zu bekommen. Wie schwerwiegend der Zusammenhang ist, hat Qiao He von der medizinischen Universität von Schenyang, China, anhand von Studien mit insgesamt 160.867 Teilnehmern nachgewiesen.   

Innerhalb der Beobachtungszeit von bis zu 29,6 Jahren wurden 11.702 Herzinfarkte und Schlaganfälle aufgezeichnet. Dabei zeigte sich, dass Schlafstörungen Herzinfarkt und/oder Schlaganfall in unterschiedlichen Dimensionen hervor riefen: Einschlafstörungen sorgten für ein um 27%,  Durchschlafstörungen für ein um 11% und ein als nicht erholsam wahrgenommer Schlaf  für ein um 18% gesteigertes Risiko. Frauen waren im übrigen in etwas höherem Maße gefährdet, vor allem von  einem nicht erholsamen Schlaf. 

Welche Mechanismen diesem Zusammenhang zugrunde liegen, wissen die Mediziner nicht. Man vermutet aber ein ganzes Bündel von Auswirkungen, weil Schlafmangel den Stoffwechsel, das Hormonsystem, den Blutdruck, das Nervensystem sowie das Entzündungsgeschehen im Körper beeinflußt. Außerdem sorgt Schlafmangel nicht selten für Depressionen, die dann wieder die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Depressionen können aber auch Schlafmangel bedingen - die Folge bleibt gleich gefährlich. 

cs 5.4.2017/ Quelle: European Journal of Preventive Cardiology

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