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Schlaganfall: Sieben Regeln reduzieren das Risiko

Wer gesund lebt, lebt länger. Diese Binse bewahrheitet sich aber immer wieder. Das ein gesunder Lebensstil einen Schlaganfall verhindern kann, belegt erneut eine Studie. Dabei gibt es sieben Punkte, die man vornehmlich beachten muss.

Die sieben Regeln sind schnell aufgezählt: normaler Blutdruck, gute Blutzuckerwerte, nicht Rauchen, kein überhöhtes Cholesterin, Übergewicht vermeiden, körperlich aktiv sein,  gesund ernähren. Die größte Wirkung hat der Blutdruck. Allein gute Blutdruckwerte können das Risiko für einen Schlaganfall um 60% senken, betonen die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN).
 
Dass diese von amerikanischen Herzgesellschaft als "Life’s Simple 7"  zusammengefassten Regeln funktionieren, beweist eine in den USA durchgeführte Studie. Untersucht wurden 30.239 Menschen im Alter über 45 Jahren. Bei 22.914 konnten Daten über die Einhaltung dieser sieben Regeln abgerufen werden. Je nachdem, wie sorgsam die Menschen die sieben Regeln einhielten, wurden Punkte (0-4, 5-9, 10-14) vergeben und in eine der drei Klassen (unzureichend, Mittelmaß, Optimum) eingeordnet.

Innerhalb der 4,9jährigen Beobachtungszeit erlitten 432 Personen einen Schlaganfall. Dabei stellte sich heraus, dass jede höhere Stufe das Schlaganfallrisiko um zusätzlich 25% verminderte. Und jeder Punkte mehr auf der Skala war mit einem um 8% gesenkten Risiko verbunden. „Die Teilnehmer mit einem optimalen Lebensstil erlitten nur halb so häufig einen Schlaganfall wie Teilnehmer, die gegen viele Regeln verstießen“, betont Professor Dr. med. Joachim Röther von der Asklepios Klinik in Hamburg-Altona.
 
Einen deutlichen Einfluss hatte auch der Verzicht auf das Rauchen. Wer mindestens ein Jahr nicht mehr geraucht hatte, erlitt zu 40% seltener einen Schlaganfall. Als ebenso groß bewies sich der Einfluss des Blutzuckers bzw. einer Diabeteserkrankung. Bei den anderen Lebensstilfaktoren war die Schutzwirkung vor einem Schlaganfall geringer und statistisch nicht sicher nachweisbar. Im übrigen wirkten sich die Regeln auch mindernd auf das Risiko für einen Herzinfarkt aus.

Berliner Ärzteblatt 28.08.2013/ Quelle: Stroke 2013

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