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Durch eine mediterrane Ernährung vermindert sich die Gefahr für einen Schlaganfall (Foto: Janine Dammertz-Bachiri / www.pixelio.de)
Durch eine mediterrane Ernährung vermindert sich die Gefahr für einen Schlaganfall (Foto: Janine Dammertz-Bachiri / www.pixelio.de)
Wie man sich ernährt, beeinflusst das Risiko für Schlaganfall

Jeder Mensch kann die Gefahren vermindern, einen Schlaganfall zu erleiden. Die American Heart Association hat ihre Guidelines (Richtlinien) veröffentlicht, dass eine mediterrane- oder DASH-Ernährung gemeinsam mit ausreichend Bewegung und der Kontrolle des Blutdruckes das Risiko deutlich senken kann, erstmalig einen Schlaganfall zu bekommen.

Prof. Dr. James Meschia, Neurologe an der Mayo Clinic, Florida, USA, gibt sich zuversichtlich: "Wir haben es selbst in der Hand, Schlaganfällen vorzubeugen, weil Risikofaktoren verändert oder kontrolliert werden können, insbesondere Bluthochdruck, er etwa 90% aller Schlaganfälle verursacht." Die vorliegende aktualisierte Guideline richtet sich nicht nur an Ärzte/innen, die gefährdete oder Schlaganfall-Patienten behandeln, sondern sie gibt auch den Patienten direkt Hinweise, wie sie ihren Lebensstil so ändern können, dass das Risiko kleiner wird.

Veränderungen der Lebensweise werden in diesen Empfehlungen als ein bedeutender Bestandteil der antihypertensiven Therapie betont. Und die beziehen sich insbesondere auf die Ernährung. So sagen die Richtlinien, dass durch eine mediterrane oder DASH-Diät das Schlaganfallrisiko vermindert werden kann. DASH bedeutet im übrigen Diätetische Ansatz zum Stopp von Hochdruck und bezeichnet eine Ernährungsweise, die in hohem Maße auf tierische Fette - also Fleisch, Butter, Käse und Vollfett-Milchprodukte - verzichtet.

Beide Ernährungsweisen verwenden dagegen viel frische Früchte und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Geflügelfleisch und Fisch verwenden. In Studien zeigte die Mediterrane-Diät, dass sie das Schlaganfall-Risiko um rund 30% vermindern konnte, wenn viel Olivenöl dabei benutzt wurde, und um 28%, wenn besonders viele Nüsse verzehrt wurden. Eine Reduzierung des Fettanteils alleine, brachte keine effektive Schlaganfall-Vorbeugung.

Zusätzlich wurde die Gefahr für einen Hirninfarkt vermindert, wenn auf das Rauchen verzichtet wurde. Rauchen allein kann das Schlaganfall-Risiko um das Doppelte - gemessen wurden Werte zwischen +39% und +256% - erhöhen. Außerdem sollten sich nicht nur Gefährdete oder Überlebende eines Schlaganfalles möglichst regelmäßig drei- bis viermal pro Woche jeweils etwa 40 Minuten bewegen - und zwar moderat, z.B. durch zügiges Gehen.

Berliner Ärzteblatt 31.10.2014/ Quelle: Stroke. 2014

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