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Schlaganfall: Risikofaktor Vorhofflimmern

Herzrhythmusstörungen machen einen Hirninfarkt wahrscheinlicher. Mediziner sagen, dass Vorhofflimmern für etwa 25% aller Schlaganfälle verantwortlich ist. Das trifft vor allem ältere Menschen.

Während es bei den über 60-Jährigen derzeit 3% sind, die an Vorhofflimmern erkranken, steigt die Zahl bei den 80-Jährigen auf 10%. Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) prognostiziert, dass bis 2050 die Zahl der über 65-jährigen Menschen mit einer Herzrythmusstörung um 70% wachsen wird.

Die Gesellschaft betont, dass Vorhofflimmern der schwerwiegendste Risikofaktor für einen Schlaganfall ist. Deshalb müsse die Krankheit möglichst frühzeitig behandelt werden. Dazu dienen Medikamente, die die Blutgerinnung hemmen.


Berliner Ärzteblatt 15.03.2011/ Quelle: DGKN Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie

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