Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Foto: Deutscher Teeverband
Tee mit Ginkgo kann Säure enthalten, die der Gesundheit abträglich ist (Foto: Deutscher Teeverband)
Ginkgo-Tee: Auslöser für Allergien

Die in Ginkgo enthaltene Säure kann Ursache schwerer Allergien sein. Inzwischen gibt es Höchstwerte, die laut einer Untersuchung aber von Tees mit Gingko oft überschritten werden.

Der Ginko ist eine der ältesten Baumarten der Erde. Übersetzt bedeutet der Name  Silberpflaume. Der Ginkobaum stammt aus Ostasien und wurde seit dem frühen 18. Jahrhundert auch in Europa als Zierbaum immer beliebter. Seit Jahrhunderten schon verließen sich unterschiedliche Kulturen auf seine Heilkraft.

Ginkgo macht derzeit als vermeintliche Hilfe gegen nachlassende geistige Fitness Geschäft. Ob der Pflanzenextrakt aber wirklich das Gedächtnis verbessert und gegen Demenz wirkt, ist umstritten. Neuere Studien konnten ein positive Wirkung jedenfalls nicht nachweisen.

Jetzt hat das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker (ZL) herausgefunden, dass zahlreiche Teemischungen, die Gingko enthalten, die Gesundheit sogar beeinträchtigen könnten. Die in den Blättern enthaltene Ginkgolsäure kann schwere allergische Reaktionen hervorrufen. Deswegen muss ihre Menge in ginkgohaltigen Arzneimitteln minimiert werden: Maximal 1,2 Mikrogramm an Ginkgolsäure dürfen täglich verzehrt werden. Medikamente müssen an diese Höchstmengen angepasst werden. Diese Regelung des europäischen und deutschen Arzneibuches betrifft allerdings nicht Lebensmittel mit Ginkgo, sondern nur Arzneimittel.

Das ZL Deutscher Apotheker untersuchte neun Sorten Tee mit Ginkgo, zu beziehen über das Reformhaus, die Drogerie oder den Supermarkt, brühte den Aufguss nach Packungsangabe auf und machte eine unschöne Entdeckung: Der Gehalt an Ginkgolsäure wurde um das 40- bis 80-fache überschritten. Zwar ist Ginkgolsäure schlecht wasserlöslich, doch zeigt die Untersuchung, dass trotzdem große Mengen ins Getränk gelangen können.

Aus Österreich wurden in der Vergangenheit bereits ähnliche Meldungen laut. Auch dort hatte man ginkohaltige Lebensmittel auf ihren Gehalt an Ginkgolsäure getestet und festgestellt, dass zulässige Höchstwerte drastisch überschritten wurden.

WANC 07.01.09, Quelle: aid infodienst

Was für Nasensprays gibt es gegen Heuschnupfen?

Was kann man gegen eine Hausstauballergie tun?

Was sind typische Symptome der allergischen Bindehautentzündung?

Was ist von Kortison-Nasensprays gegen Heuschnupfen zu halten?

Welches sind die häufigsten Allergieauslöser im Säuglingsalter?

 
Seite versenden  
Seite drucken