Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Foto: DAK
Für Sonnenallergiker fast undenkbar: das Bad in der Sonne (Foto: DAK)
Sonnenallergie: Die Schattenseite des Sommers

Für die meisten Menschen bedeutet Sommer und Sonne den Inbegriff von Freude, guter Laune und Erholung. Doch für einige sind die kräftigen Strahlen eher eine Pein. Kleine, juckende Quaddeln oder rote Flecken machen sich auf Armen und Ausschnitt der Betroffenen breit. Sie leiden unter einer Sonnenallergie.

Hervorgerufen wird der Hautausschlag durch verschiedene Ursachen: Bei der "Polymorphen Lichtdermatose" reagieren die Betroffenen empfindlich auf die UV-A-Strahlen der Sonne. Mit zunehmender Bräune lässt diese Empfindlichkeit aber nach. "Wer unter der Polymorphen Lichtdermatose leidet, sollte schon vier bis fünf Wochen vor dem Urlaub beginnen langsam und vorsichtig seine Haut an die Sonne zu gewöhnen“, empfiehlt DAK-Ärztin Dr. Waltraud Pfarrer.

Häufig reagieren die UV-Strahlen aber gar nicht mit der Haut wie bei der so genannten Mallorca-Akne. Sie bereitet insbesondere Frauen zwischen 20 und 40 Jahren Probleme. Bei der Mallorca-Akne reagiert die Haut auf Inhaltsstoffe von Sonnenschutzmitteln oder Kosmetika. Gerade der chemische Lichtschutzfilter, der den Sonnenbrand verhindern soll, kann in Zusammenhang mit UV-Strahlen Allergien hervorrufen. Aber auch Emulgatoren und Fette, die in nahezu jeder Creme vorkommen, sind häufig schuld an den juckenden Pusteln. „Stellen Sie Ihre Kosmetik bereits einige Tage vor dem Urlaub auf fettfreie Gele um“, rät Pfarrer.

„Eine Mallorca-Akne könne Sie ebenfalls verhindern, wenn Sie eine Sonnencreme mit physikalischem Lichtschutz einsetzen.“ Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich im Schatten aufhalten, Schultern, Ausschnitt und Arme mit Kleidung bedecken und keine Kosmetik verwenden.

„Photoallergische Reaktionen“ entstehen, wenn bestimmte Medikamente oder der Kontakt mit bestimmten Pflanzen zusammen mit Sonnenbestrahlung zu allergischen Hautveränderungen führen. Arzneimittel wie Antibiotika oder Johanniskraut-Präparate können beispielsweise Allergien begünstigen. Einige Medikamente erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut.

Sonnenhungrige, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten deshalb den Beipackzettel genau studieren. Auch ätherische Öle, beispielsweise in Earl-Grey-Tee oder Süßstoffe wie Saccharin und Cyclamat können zu allergischen Reaktionen durch Sonnenstrahlen führen. „Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt, auf welche Medikamente Sie verzichten sollten“ so die Hautexpertin.

WANC 27.05.09/ Quelle: DAK

Was für Nasensprays gibt es gegen Heuschnupfen?

Was kann man gegen eine Hausstauballergie tun?

Was sind typische Symptome der allergischen Bindehautentzündung?

Was ist von Kortison-Nasensprays gegen Heuschnupfen zu halten?

Welches sind die häufigsten Allergieauslöser im Säuglingsalter?

 
Seite versenden  
Seite drucken