Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Je größer die Nase, desto besser der Geruch

Größere Nasen riechen besser als kleinere. Dabei ist vor allem die Form des oberen Nasenganges und des Naseneinganges entscheidend. Und: Die rechte Seite der Nase riecht häufig besser als die linke.

Wissenschaftler der Universität Köln haben festgestellt, dass die Form der Nasenhöhlen die Geruchswahrnehmung beeinflusst. Die Studienleiterin Julia Vent von der Klinik für Hals- Nasen- und Ohrenheilkunde kommt zum Schluss, dass Menschen mit größeren Nasenhöhlen ein besseres Riechvermögen haben.

Vent hat festgestellt, dass nicht nur Form und Größe des äußeren Teils der Nase unterschiedlich ist, sondern auch die Nasenhöhlen in ihrer Größe schwanken. Bei gesunden Menschen wirkt sich das auf die Qualität des Geruchssinnes aus, denn die Geruchsnerven liegen in der Riechschleimhaut. Dort befinden sich mehr als zehn Miollionen Riechzellen. Wie gut jemand riecht, hängt vor allem von der Form des oberen Nasenganges und des Naseneinganges ab. "Wenn durch die Form der Gänge zu wenig Moleküle die Riechschleimhaut erreichen, dann schränkt das die Geruchswahrnehmung ein", so die Expertin.

Vent hat festgestellt, dass die rechte Seite der Nase häufig besser riecht als die linke. Bisher wurde dieser Unterschied auf die "Händigkeit" zurückgeführt. Dies sei aber nicht nachzuvollziehen, meint die Forscherin, die vermutet, dass das Übergewicht der rechten Nasenseite mit der Dominanz der rechten Seite des menschlichen Gehirns zusammenhängt. Denn dort ist auch das Riechzentrum besser ausgebildet.

Die Wissenschaftlerin betont, dass der Geruchssinn maßgeblich zur Lebensqualität beiträgt. Er schützt auch davor, verdorbene Speisen zu sich zu nehmen. Zusätzlich liefert die Nase den Menschen soziale Informationen. Die Geruchszellen sind verbunden mit Gehirnarealen, die Düfte mit Emotionen und Affekten verbinden. Der Geruch trägt sowohl zum Gefühl einer heimischen Atmosphäre bei als auch zum Unbehagen gegenüber manchen anderen Personen bei. So hängt es tatsächlich mit der Geruchswahrnehmung zusammen, wenn zwei Personen sich "nicht riechen können".

WANC 16.09.04/pte

Wikipedia: Geruchssinn

WDR Quarks & Co.

ServiceZeit Gesundheit

Uni-Protokolle

 
Seite versenden  
Seite drucken