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Nanopartikel sind schädlich für die Lunge

Können Nanopartikel - also Stäube in Nanogröße - die Erbinformationen der Lungenzellen verändern? Das Fraunhofer Institut für Toxikologie und experimentelle Medizin hat verschiedene Stoffe untersucht. Bei allen wurden Veränderungen der Erbinformation in unterschiedlichem Ausmaß nachgewiesen.

Dass Stäube wie Quarz, Carbon Black und amorphes Siliziumdioxid Tumore in der Lunge auslösen können, ist bereits länger bekannt. Bei der vorliegenden Studie wurden die Lungen von Ratten, drei Monate nachdem sie diesen Stäuben ausgesetzt waren, unter dem Mikroskop untersucht. Mit Hilfe von Antikörpern wurden dabei Schäden an der Erbsubstanz, der DNS, sichtbar gemacht. Durch diese immunhistochemischen Methoden ließen sich Schäden an der DNS nachweisen. Damit lässt sich Genotoxizität im Lungengewebe bereits nach dreimonatiger Wirkzeit nachweisen, wenn es den Stäuben in Mengen ausgesetzt ist, die Tumore auslösen können. Diese lokale Genotoxizität in der Lunge kann anzeigen, ob oder wie stark Partikel Krebs erzeugen können.

Nanopartikel sind so gefährlich wie Feinstäube
Nanomaterialien sind Stoffe in der Größe von 1 bis 100 nm. nm ist der Millionste Teil eines Millimeters. Ob Nanopartikel grundsätzlich gesundheitsgefährdend sind, darüber gibt es immer noch einen ziemlichen Streit. Bisher vertritt der PLK-Arbeitsrkeis Nanotechnologie die Auffassung, dass Nanostoffe generell erst einmal keinen Anlass zu Sorge geben. Doch der Arbeitskreis räumt auch ein, dass Hauptaufnahmeweg die Lunge ist und dass man davon ausgehen könne, "dass die Wirkungen eingeatmeter Nanostäube auf die menschliche Gesundheit zumindest denen von Feinstaub vergleichbar sind". Bei hohen Expositionen gegenüber Feinstäuben könne es zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Lunge und des Herz-Kreislaufsystems kommen.

28.11.2011/ Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
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