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Menschen mit Schlafapnoe bekommen eher Lungenentzündung

Wer unter Schlafapnoe, so nennt man die unheilige Allianz aus lautem Schnarchen und den Atemaussetzern  in Verbindung mit heftigem Luftschnappen, leidet, der hat eine erhöhte Gefahr, dass Speichel, Flüssigkeit, Krankheitserreger und sonstige Dinge in die Atemwege eindringen. Diese Patienten bekommen auch viel eher eine Lungenentzündung (Pneumonie).

Untersucht wurden insgesamt 34.100 Patienten elf Jahre lang, von denen 6.816 unter Schlafapnoe litten. Bei den Patienten mit der Schlafstörung wurden 638 Fälle und bei den anderen 2.119 Fälle von Lungenentzündung fest gestellt. Das sind bei den Schlafapnoe-Patienten 9,36%, bei den anderen aber nur 7,77% Pneumonieerkrankungen. Daraus lässt sich leicht ablesen, dass eine Lungenentzündung eher entsteht, wenn Menschen unter einem gestörten Schlaf leiden. Statistiker haben schnell errechnet, dass ihr Risiko durchschnittlich um das 1,2-Fache erhöht ist.  

Aus der Untersuchung geht auch hervor, dass die Patienten, die eine Lungenentzündung entwickelten, in der Regel älter waren. Und sie litten unter weiteren Krankheiten wie Herzleiden, Diabetes, Demenz sowie anderen. Die Gefahr für die Lunge geht von Atemsekreten und Bakterien aus, die bis tief in die Atemwege eindringen können.


Berliner Ärzteblatt 06.03.2014/ Quelle: CMAJ

Die großen Gefahren der Schlafapnoe

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