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Bindehautentzündung: Es tränt und brennt, dass man die Augen kaum noch öffnen kann (Foto: DAK/Rickers)
Bindehautentzündung: Vorsicht bei tränenden, entzündeten Augen

Viele Menschen leiden bei Wind, kalter und trockner Luft sowie intensiver Helligkeit unter tränenden und entzündeten Augen. Dabei handelt es sich oft um eine Bindehautentzündung. Erste Abhilfe verspricht ein Kühlen der Augen - Reiben ist verboten, auch wenn es noch so brennt.

Rauf auf die Piste und rein ins Schneevergnügen. Doch was tun, wenn nach dem Sport die Augen tränen, rot entzündet und geschwollen sind? „Vor allem Wintersportler haben häufig mit gereizten Augen zu kämpfen,“ sagt DAK-Ärztin Dr. Waltraud Pfarrer. „Die kalte und trockene Luft, kleine Schnee- und Staubkristalle und auch die intensive Helligkeit auf Schnee in großen Höhen sind die häufigsten Ursachen für eine akute Bindehautentzündung.“

Wen es erwischt hat, sollte mit einem Eisbeutel – in ein sauberes Tuch gewickelt – das Auge kühlen. Auch wenn es noch so brennt, nicht reiben. Experten warnen vor der Anwendung von Augentropfen aus der Apotheke in Eigenregie. Denn wenn zusätzlich eine Verletzung der Augenhornhaut vorliegt, kann dies unter Umständen die Situation erheblich verschlechtern. Wenn die Augen nach zwei Tagen immer noch tränen und brennen, ist der Gang zum Facharzt unausweichlich.

„Am besten lässt sich eine akute Bindehautentzündung beim Skifahren vermeiden, in dem man eine gute Sonnenbrille mit dunklen Gläsern trägt“, rät Pfarrer. Die Brille sollte zudem möglichst nahe am Gesicht anliegen.

Auch Viren und Bakterien können eine akute Bindehautentzündung hervorrufen. Unter Umständen kann die Augenerkrankung ansteckend sein, die über Tröpfcheninfektion weitergegeben wird. Ein Händeschütteln kann da schon ausreichen, warnt die Ärztin.

Wenn Kontaktlinsenträger gelegentlich unter Bindehautentzündung leiden, dann gibt es dafür fast immer nur einen Grund: mangelnde Hygiene der Linsen. Abhilfe schafft dann eine intensivere und exaktere Reinigung der Sehhilfe.

WANC 23.01.06

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