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Funktionen der Haut im Gleichgewicht halten, Entzündungen vermeiden (Foto: Stock photo)
Hautentzündungen verhindern

Hautentzündungen, wie sie bei Ekzemen, Psoriasis oder durch Nebenwirkungen von Medikamenten entstehen, sind sowohl ein medizinisches wie auch ein kosmetisches Problem. Oft wird bei chronischen Hauterkrankungen auch die Psyche in Mitleidenschaft gezogen. Nun haben Wissenschaftler einen Weg entdeckt, auf dem Hautentzündungen verhindert werden können.

Dabei geht es um einen Prozeß, den Ärzte den programmierten Zelltod - die Apoptose - nennen. Es handelt sich um bestimmte Stoffe im Körper - man nennt sie FADD-Proteine (Fas Associated Death Domain), die Zellen in den Selbstmord stürzen. In unserem Organismus gewährleistet dieser Prozeß unter anderem die ständige Regeneration von Gewebe. Er wird aber auch genutzt, um z.B. entartete, kranke Zellen zu eliminieren.

Die FADD-Proteine können aber auch eine andere Art von Zelltod bewirken: die Nekroptose. Diese Proteine sind nämlich auch in das Erhalten der Immunreaktion der Haut eingebunden. Fehlt das Protein, überreagieren spezialisierte Zellen (Keratinozyten) in der Haut, die Keratin produzieren und ihr damit Schutz und Stabilität verleihen. Daraus entstehen dann Entzündungen. Die Wissenschaftler wollen nur die Nekroptose regulieren, um dadurch Hautentzündungen zu verhindern.

19.10.2011/ Quelle: Immunity, Universität zu Köln Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie 2011 (DKOU)
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