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Sonnenbaden kann das Hautkrebsrisiko deutlich erhöhen (Foto: freeimages, Image ID: 1094147)
Sonnenbaden kann das Hautkrebsrisiko deutlich erhöhen (Foto: freeimages, Image ID: 1094147)
Sonnenbrand in der Jugend: Erhöhtes Hautkrebsrisiko

Jugendliche, die im Heranwachsendenalter öfter einen Sonnenbrand erlitten haben, sind gefährdet. Denn ihr Risiko ist deutlich höher, im Erwachsenenalter an Hautkrebs zu erkranken.

Ausgewertet hat die Brown University in Providence/Rhode Island die Daten von 108.916 Frauen im Zeitraum von 1989 bis 2009. In dieser Zeit wurden 8614 Hautkrebsfälle (Basaliom  - Hautkrebs, der keine Metastasen bildet, aber in umliegendes Gewebe wachsen und dabei Knochen und Knorpel zerstören kann: 6955, Spinaliom - entsteht vor allem durch Sonnenstrahlung an der Oberfläche der Haut, kann Metastasen bilden:  880,  Melanom - der schwarze Hautkrebs ist die bösartigste Form eines Hautkrebs, entsteht auch durch wiederkehrende Sonnenbrände, streut sehr früh Metastasen: 780) diagnostiziert.

Dabei stellte sich heraus, dass die Frauen, die sich in ihren jungen Jahren häufig Sonnenstrahlen ausgesetzt hatten und auch sich auch als Erwachsene häufig in der Sonne bräunten, ein besonders hohes Risiko für eine Hautkrebserkrankung trugen. Dabei war das Risiko für ein Melanom besonders hoch, wenn UV-Strahlung im Teenageralter erfolgte. Fand die Sonnenbestrahlung sowohl in jungen wie auch in späteren Jahren statt, war das Risiko für Basaliom und Spinaliom gesteigert.

Je nach Menge der UV-Strahlung veränderte sich das Risiko. Die Frauen, die am meisten UV-Strahlung mitbekommen hatten, hatten im Vergleich mit denen, die am wenigsten UV-Strahlung ausgesetzt waren, eine um 135% erhöhtes Risiko für ein Basaliom und ein um 153% erhöhtes Risiko für ein Spinaliom. Gefährlich waren Sonnenbrände im Alter von 15 bis 20 Jahren. Frauen die in diesem Alter mehr als fünf starke Sonnenbrände erlitten hatten im Vergleich zu denen, die keinen bekommen hatten, ein um 68% erhöhtes Risiko für Basaliom, ein um 68% erhöhtes Risiko für Spinaliom und ein um 80% erhöhtes Risiko für Melanom. Die Gefahr war noch zusätzlich erhöht, wenn in der Familie eine Veranlagung für Hautkrebs herrschte.

Berliner Ärzteblatt 12.06.2014/ Quelle: ancer Epidemiol Biomarkers Prev.

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