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Welt-Aids-Tag 2003: Leben und leben lassen

Unter dem Motto "Live and let live" (Leben und leben lassen) steht der Welt-Aids-Tag am 1. Dezember. Die UNAIDS, die Aids-Organisation der Vereinten Nationen (UN), will damit auf die Diskreminierung und Ausgrenzung von HIV-Infizierten und anderen Minderheiten aufmerksam machen.

Im vergangenen Jahr haben sich pro Minute 10 Menschen neu mit dem HI-Virus infiziert, beklagt UNO-Generalsekretär Kofi Annan aus Anlass des Welt-AIDS-Tages. Die Immunschwächekrankheit AIDS ist also nicht eingedämmt, sondern fordert täglich mehr Opfer.  Derzeit leben auf der Erde rund 40 Millionen Menschen, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben, davon allein 2,5 Millionen Kinder. Die Krankheit fordert in diesem Jahr drei Millionen Todesopfer - mehr als je zuvor.

Nach Feststellungen der Deutschen Aidshilfe waren in Deutschland Ende 2002 rund 39.000 Menschen mit HI infiziert, etwa 5.000 von ihnen auch mit AIDS. 2002 gab es ca. 2.000 neu festgestellte HIV-Infektionen. Die meisten stecken sich nach wie vor beim Sex zwischen Männern (etwa 50 %), 16 % bei heterosexuellen Kontakten und etwa 10 % beim intravenösen Drogenkonsum an. Fast ein Viertel aller neu festgestellten HIV-Infektionen betraf Menschen aus Gebieten, in denen HIV besonders stark verbreitet ist (z. B. in den Ländern südlich der Sahara).

Besonders Besorgnis erregend ist die Situation im südlichen Afrika, wo bereis 20 Prozent der Erwachsenen HIV-positiv sind. Im Jahr 2003 stehen weltweit für die armen Länder rund 3,95 Mrd. Euro für Hilfsprogramme aus Spenden etc. zur Verfügung. Doch schon im Jahr 2005 werden laut UNAIDS 8,4 Mrd. Euro notwendig sein.

WANC 01.12.03

Deutsche Aidshilfe

Gib Aids keine Chance

UNAIDS

 
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