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Proteindarstellung
Protein „emerin“ als Ansatz in der AIDS Forschung (Foto: pte)
HIV/AIDS: Neue Kombitherapie

Die Eliminierung des Proteins „emerin“ hemmt das HI-Virus, sich im Körper festzusetzen und zu vermehren. Forscher glauben, mit dieser Erkenntnis einen Schritt zu einer neuen Kombinationstherapie gefunden zu haben.

Forschern der Universtität Massachusetts ist ein kleiner Erfolg im Kampf gegen AIDS gelungen. Mario Stevenson und Jean-Marc Jacque untersuchten den Proteinmantel von Makrophagen. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass durch die Eliminierung des Proteins „emerin“ aus dem Proteinmantel, das HI-Virus gehemmt wird und sich nicht im Makrophagenkern einnisten kann. Diese neue Erkenntnis könnte eine neue Richtung zur Bekämpfung von AIDS vorgeben.

„Die Bindungshemmung des Proteins emerin mit der DNA könnte somit therapeutisch genutzt werden", sagt Joachim Denner, Arbeitsgruppenleiter am Robert Koch-Institut. Dies könnte, so hofft er, einen wichtigen Schritt für eine weitere Kombitherapie darstellen. Dennoch dürfe das Protein „emerin“ nicht zerstört werden, da dies eine Genmutation zur Folge haben könne.

Zur vollständigen Heilung von AIDS existiert kein Mittel, jedoch gibt es derzeit mehr als zehn Kombitherapien, die virale Enzyme hemmen und damit die Ausbreitung der tödlichen Immunschwäche unterbinden. „Außerdem gibt es Fusionshemmer, die das Verbinden des Virus mit der Zellmembran hemmen“, erklärt Denner.

Durch den Immundefekt AIDS wird die Abwehrkraft des Körpers gegenüber Krankheitserregern vermindert. Derzeit gibt es weltweit 40 Mio. Menschen, die mit dem HI-Virus infiziert sind, drei Millionen sterben jährlich.

WANC 16.05.06/pte

AIDS: 40,3 Millionen Infizierte weltweit

HIV: Neuer Angriffs- punkt gefunden

 
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