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Aids-Schleife
HIV/AIDS: Trotz der Erfolge von Präventionsprogrammen steigt die Zahl infizierter Menschen
HIV/AIDS: 39,5 Millionen Menschen sind infiziert

In den letzten Jahren waren vielversprechende Entwicklungen bei den Anstrengungen zur Bekämpfung der AIDS-Epidemie zu beobachten, zum Beispiel im Bereich eines verbesserten Zugangs zu effizienten Behandlungs- und Präventionsprogrammen stellt die WHO in ihrem Statusbericht zu AIDS-Epedemie fest. Die Anzahl der Menschen, die mit dem HIV-Virus leben, steigt jedoch ebenso wie die Anzahl an AIDS-Todesfällen weiter an.

Insgesamt 39,5 Millionen [34,1–47,1 Millionen] Menschen lebten im Jahr 2006 mit dem Virus – 2,6 Millionen mehr als 2004. Diese Zahl enthält die schätzungsweise 4,3 Millionen [3,6–6,6 Millionen] Erwachsenen und Kinder, die sich im Jahr 2006 neu mit HIV infizierten, insgesamt ungefähr 400.000 mehr als im Jahr 2004.

In zahlreichen Regionen der Welt sind HIV-Neuinfektionen besonders stark unter jungen Menschen (15–24 Jahre) zu beobachten. Unter Erwachsenen im Alter von über 15 Jahren machten die jungen Menschen einen Anteil von 40 Prozent der HIV-Infektionen im Jahr 2006 aus. Afrika südlich der Sahara trägt weiterhin die Hauptlast der weltweiten Epidemie. Zwei Drittel (63 Prozent) aller Erwachsenen und Kinder mit HIV weltweit leben in Afrika südlich der Sahara, mit einem Epizentrum im südlichen Afrika. Ein Drittel (32 Prozent) aller Menschen mit HIV weltweit leben im südlichen Afrika, und 34 Prozent aller AIDS-Todesfälle im Jahr 2006 waren hier zu beklagen.

Rückgänge in der HIV-Prävalenz lassen sich in einigen Ländern südlich der Sahara beobachten, doch solche Trends sind derzeit weder stark noch weit genug verbreitet, um die Gesamtfolgen der Epidemie in dieser Region einzudämmen.

Fast drei Viertel (72 Prozent) aller AIDS-Todesfälle unter Erwachsenen und Kindern im Jahr 2006 erfolgten in Afrika südlich der Sahara: 2,1 Millionen [1,8–2,4 Millionen] der weltweit 2,9 Millionen [2,5–3,5 Millionen]. Insgesamt gesehen ist Afrika südlich der Sahara die Heimat von schätzungsweise 24,7 Millionen [21,8–27,7 Millionen] Erwachsenen und Kindern, die sich mit dem HI-Virus infiziert haben – das sind 1,1 Millionen mehr als im Jahr 2004.

In den letzten zwei Jahren stieg die Zahl der Menschen mit HIV in allen Regionen der Welt an. Die stärksten Zuwächse waren in Ostasien, in Osteuropa und in Zentralasien zu beobachten. In diesen Regionen lag die Anzahl der Menschen mit HIV im Jahr 2006 um mehr als ein Fünftel (21 Prozent) höher als im Jahr 2004. Die 270.000 [170.000–820.000] Erwachsenen und Kinder, die sich im Jahr 2006 in Osteuropa und Zentralasien neu mit HIV infizierten, bedeuten einen Anstieg von fast 70 Prozent im Vergleich zu den 160.000 [110.000–470.000] Neuinfektionen im Jahr 2004. In Süd- und Südostasien stieg die Anzahl der HIV-Neuinfektionen im Zeitraum 2004–2006 um 15 Prozent, das Wachstum im Nahen Osten und in Nordafrika betrug 12 Prozent. In Lateinamerika, der Karibik und in Nordamerika blieben die Neuinfektionen im Jahr 2006 im Vergleich zu 2004 nahezu konstant.

Weltweit gesehen und auch in jeder Region einzeln betrachtet leben mehr erwachsene Frauen (15 Jahre und älter) als jemals zuvor mit dem HI-Virus. Die 17,7 Millionen [15,1–20,9 Millionen] Frauen mit HIV im Jahr 2006 bedeuten einen Anstieg von mehr als einer Million im Vergleich zu 2004.

WANC 22.11.06
Hier geht es zum vollständigen Bericht der WHO

http://www.aids-kampagne.de/l8mimages/unaidsbericht2006.pdf

HIV: Mehr Menschen erkrankt

AIDS: 40,3 Millionen Infizierte weltweit

 
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