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Foto: pte
Der Verlauf der Schweinegrippe blieb bisher sehr mild - vergleichbar mit einer normalen Grippe (Foto: pte)
Schweinegrippe: Da kommt noch etwas

Manchmal kommt einem die Weltgesundheitsorganisation WHO vor, wie der einsame Rufe in der Wüste. Der warnt dort beständig vor der Schweinegrippe. Doch niemand hört wirklich hin. Auch jetzt mahnt die WHO wieder: Die Schweinegrippe-Epidemie habe ihren Höhepunkt noch nicht erreicht. Deshalb dürfe Entwarnung noch nicht gegeben werden.

Die WHO gab bekannt, ds der Höhepunkt der Schweinegrippe noch nicht erreicht sei. Es bestehe nach wie vor die Möglichkeit, sich mit dem H1N1-Erreger zu infizieren. Ein Sprecher der Organisation sagte, um den aktuellen Status der Pandemie sicher bewerten zu können, müsse die Entwicklung weiter beobachtet werden.

Die Zahl der Erkrankungen sei in Nordamerika und Europa in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. Doch der Erreger breitet sich zum jetzigen Zeitpunkt in Afrika erst aus. Und in anderen Regionen der südlichen Halbkugel werde mit Beginn des Winters in den nächsten Monaten eine weitere Welle der Schweinegrippe erwartet.

Dass die WHO weiterhin gegen die Schweinegrippe trommelt, hat etwas Verzweifeltes. Da der Verlauf der Krankheit recht mild blieb und sich doch nur eine überschaubare Zahl von Menschen bisher ansteckte, ist die H1N1-Pandemie schnell in Vergessenheit geraten. Und Impfen lassen wollten sich die meisten auch nicht.

Vielleicht kämpft die WHO aber auch noch immer mit dem Manko, dass ihr die – manche sagen vorschnelle, andere von der Pharmaindustrie gesponserte – Erklärung der Schweinegrippe zu nationalen Pandemie nachhängt. Damit es eine Pandemie werden konnte, wurden die Kriterien verschoben. Und eine Kommission prüft jetzt, ob die WHO den Pfad der Tugend verlassen hat.

Da kommt der erneute Mahnruf sehr gelegen. Denn er könnte ein wenig von den Problemen und Ungereimtheiten ablenken. Ob die Menschen dem Unken noch Glauben schenken?

WANC 24.02.10, Quelle: WHO, ORF, Deutsche Welle

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