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EHEC: Wie Sie sich vor einer Infektion schützen

Erinnern Sie sich noch? Frühsommer 2011? Die große Angst vor EHEC? Jetzt gibt es eine Zusammenfassung, worauf Verbraucher achten sollten, um eine Infektion mit EHEC-Erregern zu vermeiden.

EHEC-Erreger kommen natürlicherweise im Darm von Rindern und anderen Wiederkäuern vor. Menschen infizieren sich mit dem Keim in erster Linie durch direkten Tierkontakt oder über rohe Lebensmittel, die vom Tier stammen. Auch durch Obst und Gemüse kann EHEC übertragen werden, das Vorkommen in diesen Lebensmitteln ist aber deutlich seltener. Beim EHEC-Ausbruch im Frühsommer 2011 waren verunreinigte Sprossen die Ursache für die zahlreichen Infektionen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät nun zum richtigen Umgang mit möglichen Erregerherden.

Werden EHEC-Infektionen über Lebensmittel übertragen, sind meistens Rohmilch oder Rohmilchprodukte und rohes oder unzureichend erhitztes Fleisch von Wiederkäuern die Ursache. Die sicherste Maßnahme zum Schutz vor EHEC-Infektionen ist das Abkochen von Rohmilch und ein ausreichendes Erhitzen von Fleisch. Darunter ist ein Erhitzen für mindestens zwei Minuten auf 70 Grad Celsius im Kern der Lebensmittel zu verstehen, da unter diesen Bedingungen Erreger abgetötet werden. Zudem sollte eine Keimübertragung von solchen rohen Lebensmitteln auf andere Lebensmittel vermieden werden, beispielsweise durch sorgfältige Hände- und Küchenhygiene sowie getrennte Verarbeitung von rohem Fleisch und anderen Lebensmitteln.

In pflanzlichen Lebensmitteln werden EHEC-Bakterien in Deutschland seltener gefunden als in Lebensmitteln, die von Tieren stammen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten beim Umgang mit Samen und rohen Sprossen verstärkt auf Hygienemaßnahmen achten, um das Risiko einer Infektion zu minimieren. Nach Möglichkeit sollten auch Sprossen vor dem Verzehr durch Kochen oder Braten ausreichend erhitzt oder zumindest gründlich gewaschen werden. Krankheitserreger lassen sich durch leichtes Erhitzen oder durch Waschen der Sprossen nicht vollständig entfernen. Daher sollten Personen mit eingeschränkter Immunabwehr, dazu zählen Kleinkinder, Schwangere, alte und kranke Menschen, Sprossen vorsichtshalber nur nach ausreichender Erhitzung verzehren.

wanc 13.06.2012/ Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Merkblatt „Verbrauchertipps: Schutz vor Infektionen mit enterohämorrhagischen E. coli (EHEC)“
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