Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Hausmittel statt Pillen: Gegen die Symptome beim Schnupfen ist so manches Kraut gewachsen (Foto: DAK/Bause)
Hausmittel statt Pillen: Gegen die Symptome beim Schnupfen ist so manches Kraut gewachsen (Foto: DAK/Bause)
Grippemittel: Kalte Füße

Wenn die Nase läuft, der Husten brennt, der Kopf hämmert und der Hals kratzt - dann greifen viele Menschen zu Grippemedikamenten. Doch die Wirkung der meisten Mittel ist wenig überzeugend. Im Gegenteil: Manche dürften sogar mehr Schaden als Nutzen anrichten. Ärzte raten eher zu herkömmlichen Behandlungsmethoden.

Wenn es darum geht, eine Erkältung wieder los zu werden, dann sind die besten Ratschläge die, die schon unsere Mütter und Großmütter beherzigten: Ruhen und sich schonen, Schwitzen - dazu eventuell Linden- und Holunderblütentee trinken, Inhalieren - Dampf von aufgegossener Kamille oder Salbei, Wadenwickel mit zimmerwarmem Wasser oder Quark. Und als Vorbeugung: viel frisches Obst und Gemüse, sowie Bewegung an der frischen - selbst kalten - Luft.

Bestenfalls Linderung der Symptome
Doch viele Menschen nehmen sich nicht die Zeit, das Bett zu hüten. Sie greifen zu den Angeboten, die ihnen die Apotheke gegen Grippe bietet. Dabei gibt es ganz verschiedene Medikamente. Was die leisten, hat Ökotest unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Keines der getesteten Mittel kann einen grippalen Infekt oder eine Grippe heilen, sie lindern bestenfalls die Symptome. Am besten schneiden Mittel ab, die sich gegen den Schmerz wenden. Ökotest sagt, dass vier getestete Medikamente (Dolormin, Grippex, Grippostad, Kontagripp Sandoz) sehr gut oder gut sind.

Kombinationspräparate: Ungenügend
Probleme machen vor allem die Kombinationspräparate. Die darin zusammengemixten Wirkstoffe bringen nicht nur nichts, sondern wurden sogar als ungenügend bewertet und sind in manchen Fällen sogar bedenklich. Der Test hat als Nebenwirkungen je nach Wirkstoffzusammensetzung Unruhe, Angst, Schlafstörungen, Müdigkeit, eingeschränktes Reaktionsvermögen, allergische Reaktionen ergeben. Manche der Mittel gefährden sogar die Leber. In der Sendung Praxis täglich des ZDF sagte der Arzt Dr. Christoph Specht: "Das Problem sind die Kombipräparate. Da sind bis zu vier Wirkstoffe kombiniert, die auch gar nicht zueinander passen. Auch zwei verschiedene Schmerzmittel, zum Beispiel Paracetamol und ASS. Das würde ich nicht empfehlen. Sinnvoll sind Einzelsubstanzen."

Warm und kalt duschen
Als Hausmittel, um das Immunsystem zu stärken, empfiehlt Specht vor allem Wechselduschen: Wer die Abwechslung von warm und kalt nicht vertrage, sollte erst warm duschen Und erst zum Abschluß kalt - dabei reiche es, Beine bis zum Po und die Arme zu erschrecken. Specht: "Das über Monate ist wirklich sehr effektiv."

wanc 18.01.2012/ Quelle: Ökotest, vollekanne.zdf.de
Wie hoch darf mein Cholesterinwert sein?

Warum verursachen NSAID (ASS, Diclofenac, Ibuprofen) manchmal Magenprobleme?

Was hilft gegen Fieber bei Kindern?

Worauf sollte man beim Fettgehalt auf Lebensmittelverpackungen achten?

Was macht Salbei so interessant für die Krebstherapie?

 
Seite versenden  
Seite drucken