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Schilddrüsenkrebs: Gute Heilungschancen

Menschen, die an Schilddrüsenkrebs erkranken, haben gute Chancen, vollständig geheilt zu werden. Entscheidend ist die schnelle und richtige Behandlung.

Jedes Jahr erkranken 2.500 bis 3.000 Menschen in Deutschland an Schilddrüsenkrebs. Die Mehrzahl der Patienten, etwa 90%, leidet unter der sogenannten papillären oder follikulären Form, die durch gut differenzierte Tumorzellen gekennzeichnet ist.

Diese Patienten haben gute Heilungschancen - wenn sie eine optimale Therapie erhalten. Zunächst entfernen die Ärzte das erkrankte Schilddrüsengewebe, anschließend werden mithilfe von radioaktivem Jod die eventuell noch verbliebenen Tumorzellen vernichtet. Die Strahlenbelastung durch die radioaktive Strahlung ist dabei unbedenklich. Dank dieser Behandlung können - je nach Erkrankungsstadium - 80 bis 95 % der Betroffenen das Krebsleiden überwinden.

Als Hauptursache und Risikofaktoren hat die Deutsche Krebsgesellschaft Röntgenstrahlen und radioaktive Strahlen, genetische Veranlagung und Jodmangel ausgemacht.

Als wichtigstes Warnsignal definiert die Krebsgesellschaft einen rasch wachsenden Knoten in der Schilddrüse oder Lymphknotenschwellungen im Halsbereich. "Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn ein Kropf innerhalb weniger Wochen oder Monate neu entsteht oder wenn ein bereits seit langem bestehender Kropf plötzlich rasch zu wachsen beginnt und sich insgesamt oder stellenweise härter anfühlt als zuvor." Als weitere Symptome oder Beschwerden werden genannt:
  • Schluckbeschwerden/Kloßgefühl beim Schlucken
  • tastbar oder sichtbar vergrößerte Lymphknoten im Halsbereich
  • Druckgefühl im Halsbereich
  • Luftnot
  • Heiserkeit
  • Hustenreiz

Als Vorbeugung empfhiehlt die Krebsgesellschaft Strahlenbelastungen vor allem in jungen Jahren zu vermeiden. Darüber hinaus ist die ausreichende Versorgung mit Jod wichtig: zwischen 180 bis 200 Mikrogramm pro Tag. Deshalb soll man jodiertes Speisesalz verwenden und zweimal die Woche Seefisch verzehren.

WANC 01.09.05

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