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Foto: DAK/Hanuschke +Schneider
Wenig Alkohol, nicht Rauchen, kein Übergewicht - Maßnahmen gegen eine Krebserkrankung(Foto: DAK/Hanuschke)
Ernährung: Als Krebsprävention nur wenig geeignet?

Kann die Ernährung dabei helfen, das Risiko für eine Krebserkrankung zu senken? Die Frage stellen sich viele, Wissenschaftler und Ärzte diskutieren sie kontrovers. Neuere Studie zeigen nun auf, dass der Einfluß der Ernährung - insbesondere der Verzehr von Obst und Gemüse - auf die Verhinderung von Krebs anscheinend oft überschätzt wird.

Der Lebensstil spielt bei der Entstehung von Krebs eine wichtige Rolle. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sagt, dass der Einfluß unbestritten sei. 35 Prozent aller Todesfälle durch Krebs seien auf eine ungünstige Ernährung zurück zu führen. Doch welche Lebensmittel, welche Nährstoffe oder welche sonstigen Inhaltsstoffe dafür verantwortlich sind, das ist bisher kaum belegt. Genauso wenig, wie man den schützenden Effekt bestimmter Lebensmittel klären konnte.

Doch nun liegen die ersten Erfahrungen aus der sogenannten EPIC-Studie vor, die den Lebensstil von etwa 500.000 Menschen beobachtet. Darin werden auch die Ernährungsgewohnheiten und das Auftreten von Erkrankungen festgehalten. Herausgestellt hat sich bisher, dass der schützende Effekt von Gemüse gegen Krebs nicht überzeugt. Auch gesättigte Fette scheinen keinen so großen Einfluß auf das Krebsgeschehen zu haben, ganz im Gegenteil zu Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Weil viele Ernährungsgewohnheiten sich gleichermaßen auf mehrere Krankheiten auswirken - rotes Fleisch beispielsweise auf Darmkrebs, aber auch auf Diabetes sowie Herz-Kreislauf - fällt es den Wissenschaftlern schwer, die Mechanismen und Zusammenhänge auseinander zu halten. Nur eines scheint ziemlich gesichert: Kein Übergewicht, ausreichende körperliche Bewegung, kein Rauchen und nur wenig Alkohol sind die einzig gesicherten Maßnahmen, die vor Krebs schützen.

18.10.2011/ Quelle: Europäisches Forum für Evidenzbasierte Prävention (EUFEP), DKFZ
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