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Übergewicht spielt bei der Entstehung von Krebserkrankungen eine wichtige Rolle
Hohes Gewicht: Risiko für Eierstockkrebs

Übergewicht kann das Risiko erhöhen, an Eierstockkrebs zu erkranken. Fettleibigkeit gilt bereits als Risikofaktor für verschiedene Krebserkrankungen.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Gewicht (Body-Mass-Index – BMI und dem Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken? Diese Frage stellten sich Wissenschaftler der Universität Regensburg. Und das Ergebnis ihrer Studien bestätigte den Verdacht.

Verglichen mit Frauen, die zu Studienbeginn normalgewichtig waren (BMI unter 25), hatten übergewichtige Frauen (BMI 30 oder mehr) ein um 25 Prozent höheres Risiko. Weitere Berechnungen ergaben, dass bei Frauen mit Übergewicht, die in den Wechseljahren keine Hormone einnahmen, die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung um 80 Prozent höher war.

Eine mögliche Erklärung dafür liefern die Forscher  in der erhöhten Östrogenproduktion. Bedingt durch die überschüssigen Pfunde werde das Wachstum der Eierstockzellen anregt und so die Entwicklung von Tumoren begünstigt.

An der Studie nahmen 94.525 Frauen teil, die bei Studienbeginn im Jahr 1996 zwischen 50 und 71 Jahre alt waren. Die Teilnehmerinnen wurden über einen Zeitraum von sieben Jahren beobachtet, in dessen Verlauf alle Fälle von Eierstockkrebs erfasst und bestätigt wurden. Eierstockkrebs stellt die bösartigste gynäkologische Krebserkrankung bei Frauen dar, die meistens nach den Wechseljahren auftritt. In Deutschland sind davon jährlich etwa 9.000 Frauen betroffen.

Zur Rolle des Übergewichts beim Entstehen  einer Krebserkrankung schreibt die Georg-August-Universität Göttingen, Bereich Humanmedizin: “Bei fast allen Arten von Krebs zeigt sich der Zusammenhang mit Übergewicht sehr deutlich. Man nimmt an, dass drei bis vier Prozent aller Tumorerkrankungen auf Übergewicht zurückzuführen sind. Das Fettgewebe scheint bei der Krebsentstehung eine besondere Rolle zu spielen. So ist bekannt, dass Fettgewebe nicht nur Energie speichert, sondern auch Hormone produziert, beziehungsweise Hormone derart verändert, dass sie das Krebswachstum fördern.“

WANC 19.01.09, Quelle: Universitätsklinikum Regensburg; Cancer
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