Frauen
Männer
Allergien
Atmungsorgane
Augen, Ohren, Mund, Zähne
Diabetes, Stoffwechselkrankheiten
Haut
Herz-Kreislauf - Herzinfarkt, Schlaganfall
Infektionen, Immunsystem
Migräne, Kopf- und andere Schmerzen
Krebs
Leber, Magen, Darm, Niere, Schilddrüse
Rheuma, Rücken, Gelenke, Knochen
Psyche, Nerven, Gehirn, Suchtkrankheiten
Alternativ
Weitere Krankheiten
 
 

Kind
Gerade Kinder profitieren von den heutigen Möglichkeiten der sogenannten Tumorimmunologie.
Wenn das eigene Immunsystem den Krebs bekämpft

Mit den Waffen des eigenen Körpers gegen Krebs ankämpfen: Diese Art der Behandlung heißt Tumorimmunologie, und sie ist längst keine Zukunftsmusik mehr. In einigen Bereichen ist sie heute schon fester Teil des Behandlungskonzepts.

Übliche Behandlungsmethoden bei einer Krebserkrankung haben ihre Grenzen. Gerade bei Kindern können heute durch Chemotherapie zusammen mit Operationen und Bestrahlung zwar rund drei Viertel aller tumorkranken Jungendlichen geheilt werden. Doch immer häufiger werden bei der Behandlung von jungen Krebspatienten immunologische Verfahren angewendet, sagt PD Dr. Carl Friedrich Classen, Leiter der Pädiatrischen Hämatologie und Onkologie an der Rostocker Universitäts-Kinder- und Jugendklinik.

Bei der sogenannten Tumorimmunologie werden Immunzellen oder Antikörper gegen die Krebserkrankung entwickelt, die dann als Impfstoff gegen die Krankheit verabreicht werden können. "Das funktioniert dann entweder wie eine aktive oder eine passive Impfung", erklärt Classen.

Eine andere Möglichkeit immunologischer Behandlung besteht darin, per Knochenmarkstransplantation gewissermaßen das Immunsystem von einem auf einen anderen Menschen zu übertragen. Das geschieht in erster Linie bei Kindern, für die keine wirksame Chemotherapie zur Verfügung steht.

Erfolgreich angewendet werden immunologische Verfahren bereits beim malignen Melanom, einer Form des Hautkrebses, und beim Nierenzellkarzinom. Die Wissenschaftler hoffen aber auf eine Ausweitung der Einsatzmöglichkeiten.

WANC 20.02.07

Synthetisches Molekül lässt Krebszellen sterben

Krebsrisiko durch rauchende Eltern

 
Seite versenden  
Seite drucken