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Foto: obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG
Trotz aller Entwarnungsmeldungen: Wissenschaftler raten den Handygebrauch auf ein Minimum zu beschränken (Foto: obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG)
Mobiles Telefonieren: Kein Risiko. Kein Risiko?

Es ist eigentlich wie immer. Wenn Studien zum mobilen Telefonieren unternommen werden, dann kommt am Ende eine Entwarnung heraus. Und ein kleines Aber. Handys, das ist die Botschaft, erhöhen die Krebsgefahr nicht. Also Entwarnung. Und das Aber? Kein Wissenschaftler mag dem Mobiltelefon vollkommene Unbedenklichkeit bescheinigen. Trotz aller Studien sehen sie immer noch viele offene Fragen.

Diese Studie sammelt viele Pluspunkte. Denn sie hat die Daten von einer großen Menge von Menschen (insgesamt 358.403 Dänen/innen) über einen relativ langen Zeitraum (zwischen 1990 und 2007) erfasst und ausgewertet. Dabei ergab sich für Handynutzer kein erhöhtes Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken. Die Wahrscheinlichkeit für eine solche Krebserkrankung war auch nicht abhängig von dem Zeitraum, über den das mobile Telefon genutzt wurde: ob drei, fünf oder mehr als 13 Jahre. Damit scheint also klar: Das Telefonieren mit dem Handy ist unbedenklich, es steigert nicht die Gefahr, einen HIrntumor zu bekommen.

Wirklich? Klar ist: Diese Studie dürfte bisher eine der besten sein, was die Anzahl der Beobachteten und die Dauer der Beobachtung betrifft. Doch auch sie ist nicht ohne Makel. Ein gravierender: Die Studie konnte nicht klären, weil sie die Daten dafür nicht hatte, ob es einen Unterschied zwischen Vieltelefonierern, den sogenannten Heavyusern des Handys, und Wenignutzern gibt. Dazu räumen die Wissenschaftler selbst ein, dass sie nicht beurteilen können, ob es einen Anstieg des Risikos bei Heavyusern, die das Handy bereits über zehn Jahre besitzen, gibt. Sie können es jedenfalls nicht ausschließen. Und auch das Risiko für Kinder sei eine der vielen offenen Fragen.

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte Patrizia Frei, die an der Studie mitgearbeitet hat, dass sie den Handygebrauch auf eine MInimum beschränken würde. Also keinerlei Risiko?

21.10.2011/ Quelle: BMJ 2011; 343:d6387 doi: 10.1136/bmj.d6387
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